1. Roland Dzubasz (59 Siege): Kam 2009 auf der Hoppegartener Heimatbahn zu seinem ersten Gruppesieg. Im Preis der Deutschen Einheit siegte die Dreijährige Antara mit frappierender Überlegenheit, wurde im Anschluss nach Dubai verkauft. 2012 folgte dann das wohlverdiente erste Championat, auch weil er seine Pferde auf den Sandbahnen weiter an den Start gebracht hat. Feierte mit Limario den Sieg im „Winterfavoriten“ und holte durch Flamingo Star das Krefelder Ratibor-Rennen. Dzubasz hat stetig seine Siegeszahlen ausgebaut und konnte mit Ordenstreuer (Sechster) auch einen Achtungserfolg im Deutschen Derby landen.
2. Christian von der Recke (55): Der Vizechampion des Vorjahres belegte auch 2012 wieder den Ehrenrang, auch wenn er wieder bis zum Schluss alles versucht hat, sich das Championat zu sichern. Christian von der Recke geht gerne auf die kleinen Bahnen der Republik. So ist er fast auf sämtlichen Südwestbahnen zu Gast, wo seine Pferde stets mit sehr großem Erfolg operieren.
3. Sascha Smrczek (49): Hat sich in Düsseldorf als Trainer weiterentwickeln können und stellt Sieger in jeder Kategorie, auch wenn es 2012 zu keinem Gruppe-Sieg kam. Mit Flamingo Fantasy, Maurice und Chattleya verdiente er aber auf Gruppe-Parkett Geld. Gerne schickt Smrczek seine Pferde auch nach Belgien oder Frankreich, wo er soviele Rennen gewann, dass er nach Anzahl der Siege im In- und Ausland 2012 sogar die Nummer eins unter den deutschen Trainern war.
4. Hans-Jürgen Gröschel (48): Lange sah es so aus, als könnte der Hannoveraner Trainer sein erstes Championat holen, doch am Ende ging ihm ein wenig die Luft aus, auch weil er auf der Sandbahn nicht mehr die geeigneten Punktelieferanten hatte, wie die Konkurrenten. Dennoch war es eine hervorragende Saison für Gröschel, der kaum Fehler gemacht hat und immer wieder die richtigen Rennen für seine Schützlinge fand.
5. Peter Schiergen (45): Ohne die Quarantäne wäre Peter Schiergen das Championat wohl kaum zu nehmen gewesen. Bis die Kölner Rennbahn gesperrt wurde, führte der Asterblüte-Trainer die Gesamtwertung an. Zu den großen Erfolgen zählte 2012 natürlich der Sieg mit Danedream in der „King George“ und im Großen Preis von Baden. Aber auch der Große Preis der badischen Unternehmer ging an die in die Zucht gewechselte Lomitas-Tochter. Mit dem Ebbesloher Derby-Dritten Girolamo sicherte er sich zudem den Preis von Europa auf der Heimatbahn in Köln. Die „Diana“ holte er dank Salomina und auch Cherry Danon war für ihn auf Gruppe-Parkett erfolgreich.
6. Andreas Wöhler (40): Das Championat konnte er nicht verteidigen und dennoch zählt sein Ravensberger Quartier zu den besten Adressen in Deutschland. Das Derby sollte im vergangenen Jahr Wöhlers Meisterstück werden. Sein heißer Favorit Novellist hatte es in der Hand. Doch reichte es nur zum zweiten Rang hinter Pastorius. Gemessen an den Erwartungen eine herbe Niederlage. Doch in diesem Jahr könnte Wöhler wieder im Derby angreifen. Mit den für Dr. Christoph Berglar trainierten Nuntius und Protectionist hat Wöhler verheißungsvolle dreijährige Hoffnungsträger im Rennstall.
7. Waldemar Hickst (40): Auch für Waldemar Hickst war die Saison durch die Quarantäne früher beendet, als ihm lieb sein konnte. Der gebürtiger Kasache und ehemalige Jockey, der sich innerhalb kürzester Zeit als Top-Trainer etablieren konnte, holte dank All Shamar den zur Gruppe III zählenden Großen Preis der Wirtschaft in Dortmund. Dessau, Secessio und Sworn Sold holten immerhin wertvolle Listensiege für den Kölner Trainer, der zudem mit Zazou einen der besten Mitteldistanzler in seinem Stall hat.
8. Mario Hofer (39): Zwar reichte es für Mario Hofer nur zum achten Rang, doch das dürfte dem gebürtigen Österreicher ziemlich egal sein. Immerhin stellte er mit Pastorius den letztjährigen Derby-Sieger. Nach einem Husarenritt von Terry Hellier, verwies Pastorius den hochgehandelten Novellist und Girolamo auf die Plätze. Der Soldier Hollow-Sohn gewann zudem noch den Dallmayr-Preis und den Westminster Preis der Deutschen Einheit. Im Großen Preis von Baden war er Dritter zu Danedream. Sein vierter Platz zu Frankel in den Champion Stakes fand international große Anerkennung. Hofer ist mit seinen Pferden auch viel, und mit großem Erfolg auf Reisen.
9. Markus Klug (39): Der Röttgener Coach kam im letzten Jahr nicht unter die Top 20. Es war also eine Klasse-Saison, die bisher beste für den jungen Trainer, der so etwas wie der Aufsteiger der Saison ist. Mit dem Zweijährigen Daktani schlug Klug 2012 einmal auf Listenebene zu. Bis in die Gruppe-Rennen konnte Klug Slowfoot steigern, mit dem er ebenso knapp am Gruppe-Sieg vorbeischrammte wie mit Wilddrossel. Besonders auffällig ist Klugs gutes Management der Pferde und sein hervorragender Schnitt von Platzierungen zu Starts.
10. Axel Kleinkorres (23): Der Neusser hat ein kleines Lot mit relativ wenigen Pferden, die aber auf Handicap-Ebene über die gesamte Saison immer wieder zuschlagen. Hatte im letzten Jahr mit Arabian Falcon einen überragenden Flieger in seinen Reihen, der allerdings nach Hong Kong verkauft wurde.
11. Jutta Mayer (23)
12. John-David Hillis (22)
13. Uwe Stoltefuß (21)
14. Gerald Geisler (20)
15. Uwe Ostmann (19)
16. Paul Harley (19)
17. Pavel Vovcenko (19)
18. Jens Hirschberger (18)
19. Jan Pubben (18)
20. Andreas Löwe (17)