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Acht Rennen in Wambel - Youngster zum Abschluss

Allonge startet im letzten Rennen der Karte
Allonge startet im letzten Rennen der Karte

Die Saison 2017 befindet sich auf der Zielgeraden. Inklusive des am Freitag stattfindenden Renntages in Dortmund werden bis zum 26. Dezember noch fünf Veranstaltungen ausgetragen und dann ist auch sicher, wer Champion der Jockeys wird.

Im Titelkampf der Sattelkünstler ist noch mächtig Feuer drin. Filip Minarik gegen Alexander Pietsch - nicht das erste Mal, dass sich diese Beiden im Streit um die Krone duellieren. Am Freitag kehrt Pietsch nach abgesessener Sperre zurück. Minarik konnte sich in der Zwischenzeit nicht weiter absetzen, seit dem 5. November gelang dem amtierenden Champion kein Sieg und so ist der Vorsprung mit drei Siegen nach wie vor nicht uneinholbar. Am Freitag wird sich Minarik sieben Mal in den Sattel schwingen, Pietsch reitet fünf Mal. Im wertvollsten Handicap des Tages, dem Ausgleich III über 2500 Meter, haben die Beiden allerdings keinen Ritt. Hier kann dafür Robin Weber einen wichtigen Punkt im Nachwuchschampionat einfahren, auch wenn er auf Wisperwind 67 Kilo auswiegen muss.

„Die 67 Kilo, die Wisperwind zu schleppen hat, sind natürlich eine Menge Holz. Das ist uns natürlich bewusst. Wir wollten Robin Weber aber den Wunsch erfüllen, Wisperwind, mit dem er ja bereits fünf Mal gewonnen hat, noch einmal reiten zu können. Robin ist danach lange gesperrt und keiner weiß, wie es 2018 aufgrund seiner Gewichtsprobleme mit ihm weitergeht. Robin ist in jedem Fall ein großes Talent und er und Wisperwind sind ein tolles Team“, so Mitbesitzer Sebastian Weiss.

Dass ein Zweijährigen-Rennen als letzte Prüfung entschieden wird, kommt auch nicht alle Tage vor, doch am Freitag ist dies der Fall. 1800 Meter sind hier gefordert. Alexander Pietsch reitet für Christian von der Recke die Stute Allonge, Filip Minarik sitzt auf Andreas Suborics‘ Opera Snow. Beide Pferde haben bereits einen Start auf der Grasbahn im Bauch und geben nun ihr Debüt auf „Dirt“. „Allonge hat sich verbessert und kann mimischen“, so Pietsch (Zum Tagesmarkt).

Mehr zum Renntag und ein Nachgehakt mit Alexander Pietsch lesen Sie in der nächsten Ausgabe der „Sport-Welt“, die am Donnerstag erscheint.

 

(29.11.2017)