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Adrie de Vries landet dreimal auf dem Ehrenplatz

Adrie de Vries auf Battash bei einem seiner Erfolge im letzten Jahr in Katar

Es klappte zwar nicht ganz mit einem Volltreffer, trotzdem präsentierte sich Adrie de Vries auch am letzten Tag des Meetings in Katar in großer Form.

Denn der Niederländer landete dreimal hintereinander auf dem Ehrenplatz. Zunächst mit Roi De Vitesse (Ali Jan) im Katara Sprint Cup, danach mit Magnolia Beach (Mohammad Al Attiyah) in einem 2000 Meter-Rennen, die beide mit 250.000 US-Dollar dotiert waren.

Beinahe wäre Adrie de Vries ein Coup der besonderen Art gelungen. Denn in der Al Biddah Mile (Gruppe II, 250.000 Euro) stieß Flying Empress hart innen durch eine enge Lücke, musste sich am Ende nur dem Trainingsgefährten Opera Baron mit Jean-Paul Guillaumbert aus dem Stall von Jassim Mohammed Ghazali geschlagen geben. Die dreijährige Stute Flying Empress gehörte dabei nur zu den Außenseiterinnen im Feld.

Der Schlusstag in Dohar stand ganz im Zeichen von Jassim Mohammed Ghazali, Harry Bentley und Sheikh Bin Khalifa Al Kuwari. Der Besitzer mit den weiß-blauen Rennfarben gewann durch Opera Baron und The Blue Eye die beiden Hauptrennen, nachdem er mit Peter Anders in den Jahren zuvor stets Pech hatte, den großen Wurf zu landen. Jockey Harry Bentley war mit Go Dan Go, Spaghetti und eben The Blue Eye im Hauptereignis erfolgreich. Den Vogel schoss allerdings Trainer Jassim Mohammed Ghazali ab, der sage und schreibe fünf Rennen für sich entschied. Sein Kollege Julian Smart setzte im mit einer Million dotierten Araber-Rennen (Gruppe I) über 2400 Meter mit einem Doppelsieg durch Gazwan mit Richard Mullen vor Assy unter Harry Bentley aber auch ein dickes Fragezeichen.

(27.02.2016)