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Andreas Suborics: „Wir greifen nach den Sternen“

Andreas Suborics in Hong Kong auf Red Dubawi
Andreas Suborics in Hong Kong auf Red Dubawi

Einen Tag vor der Hong Kong Mile (Gruppe I) gab Andreas Suborics, der Reiter von Erika Mäders Red Dubawi, dem einzigen deutschen Teilnehmer an den LONGINES International Races am morgigen Sonntag in Hong Kong, am Samstag Auskunft über seine Chancen-Einschätzung für das 1600 Meter Rennen auf Top-Level.

„Es ist uns klar, dass es in der Hong Kong Mile ein Griff nach den Sternen ist. Der Hengst befindet sich in einer hervorragenden Verfassung und die Abschlussarbeit am Mittwoch hätte nicht besser ausfallen können“, zeigt sich „Subi“ begeistert von dem Fuchs. „Als ich ihn forderte, hatte ich immer den Eindruck, dass ich noch was in der Hand hatte. Die Zeit auf den letzten 200 Metern war überragend. Aber der Boden war am Mittwoch durch den starken Regen aufgeweicht, am Sonntag wird er wieder normal sein, es sei denn es sollte am Renntag was runter kommen. Das hohe Tempo, dass man hier in den Rennen hat, kommt dem Speed von Red Dubawi natürlich sehr entgegen“, Suborics weiß natürlich auch, dass der siebenjährige Dubawi-Sohn auf weicherem Untergrund ein paar Kilos besser ist.

Aber abgesehen vom Geläuf gibt’s auch noch ein paar Gegner in der Mile. Und die haben es in sich. Der stärkste Kontrahent von Red Dubawi wird sicherlich Hong Kongs Meiler-As Able Friend sein. „Wer ihn schlägt, der gewinnt“, ist allgemein der Tenor über den Shamardal-Sohn aus dem Umfeld der Teilnehmer an der Mile. Andre Fabres Klasse-Meilerin Esoterique ist das vermutlich schwerste europäische Kaliber, mit dem sich der Mäder-Schützling auseinander setzen muss. Baron Rothschilds fünfjährige Danehill Dancer-Tochter ist in diesem Jahr zweifache Gruppe I-Siegerin und musste sich in Europa auf Top-Level lediglich einmal dem Meiler-Champion Solow und einmal dem Sprinter-Champion Muhaarar geschlagen geben.

„Ich bin richtig froh wieder zurück zu sein und freu mich auf Sonntag. Man hat mich übrigens gefragt, ob ich noch eine Woche dran hängen könnte, um in der nächsten Woche und am kommenden Wochenende zu reiten. Falls ich genügend Ritte bekomme, dann mache ich das“, Andreas Suborics scheint sich sichtlich wohl zu fühlen in seiner zweiten Heimat, in der er von 2013 bis Sommer 2015 drei komplette Saisons geritten hatte. „Nein, das wäre nicht angemessen gewesen, aber wieso sie nicht Andrasch verpflichtet hatten, verstehe ich wirklich nicht“, antwortete „Subi“ noch auf die Frage, wieso er nicht am Mittwoch an der International Jockey’s Championship in Happy Valley teilgenommen hätte.

(12.12.2015)