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Australian Open: Jubel bei Baumgarten!

Lars-Wilhelm Baumgarten (r.) mit Tennis-Legende Ion Tiriac
Lars-Wilhelm Baumgarten (r.) mit Tennis-Legende Ion Tiriac

Die Sensation ist perfekt: Die Kielerin Angelique Kerber gewann am Samstag in Melbourne im Finale der Australian Open nach einer Weltklasse-Leistung gegen Titelverteidigerin Serena Williams mit 6:4, 3:6, 6:4 und sorgte damit für den ersten Grand-Slam-Titel einer deutschen Spielerin seit dem Triumph von Steffi Graf bei den French Open 1999.

Kerber sorgte aber nicht für Mega-Jubel unter den deutschen Tennis- und Sportfans, sondern auch im Hause von Lars-Wilhelm Baumgarten. Der Sportmanager und passionierte Pferdebesitzer sowie Vollblutzüchter ist Kerbers Manager und seine Agentur Arena 11, die auch die Dressur-Hoffnung für Olympia, Jessica von Bredow-Werndl, unter Vertrag hat, betreut sie.

Lars Wilhelm Baumgarten ist u.a. Initiator und wesentlicher Teilhaber des Stalles Torjäger. Sein bislang größter Erfolg im Rennsport war der St. Leger Triumph der Torjäger-Stute Kaldera im Jahr 2014. Baumgarten ist zudem Partner bei weiteren Besitzergemeinschaften, die insgesamt neun Galopper bei Mario Hofer (1), Henk Grewe (3), Waldemar Hickst ((2), Yasmin Almenräder (1) und Melanie Sauer (2) trainieren lassen. Außerdem ist er Mitgesellschafter bei Baden Racing, dem Betreiber der Iffezheimer Galopprennen.

„Es war der schönste Moment in meinem Leben als Sportmanager, weil ein Traum einer Sportlerin wahr wurde und das ganze Team um Angie darauf hingearbeitet hatte. Wahnsinn, unbeschreiblich auch 24 Stunden später“, jubelte Baumgarten gegenüber GaloppOnline.de. „Angie hat es so verdient, sie ist ein toller Mensch, der mega-professionell, fokussiert und mit einem unbändigen Willen ausgestattet ist“, fügte er begeistert hinzu.

Vom Albtraum bis zur Erfüllung eines Traumes nur sieben Tage. Nach dem „Penis-Skandal“ und Rauswurf beim Zweitliga-Klub Paderborn seines Schützlings Nick Proschwitz am vergangenen Wochenende dürfte Baumgarten nun innerhalb einer Woche die Höhen und Tiefen seines Jobs in besonders hohem Maße erfahren haben.

 

 

(31.01.2016)