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Der "Blitz" schlägt in Seidnitz ein

Michael Figge mit Feuerblitz
Michael Figge mit Feuerblitz

Dresden hatte am Mittwoch die Ehre das letzte deutsche Listenrennen auf der Flachen der Saison 2015 abzuhalten. Es war ein tolles Feld, welches sich für den J.J. Darboven Herbstpreis (25.000 Euro) über 2200 Meter zusammenfand. Unter den elf Startern (Lili Moon wurde abgemeldet) sah man mit dem Ebbesloher Girolamo und Rennstall LA‘s Feuerblitz auch zwei Gruppe I-Sieger, doch als Favoritin verließ die von Andreas Wöhlers bei drei Starts noch ungeschlagene Quenby den Führring. Aber die Stute konnte die Vorschusslorbeeren nicht vollends einlösen und wurde bei ihrem Listendebüt Vierte.

Es war den eben doch einer der Gruppe I-Sieger, der sich die Listenprüfung schnappte. Nämlich Michael Figges 36:10-Co-Favorit Feuerblitz, der nach einem Rennen aus dem erweiterten Vorderfeld im Einlauf auf freier Bahn direkt in den nächsthöheren Gang schalten konnte und unter Bertrand Flandrin zu einem sicheren wie überzeugenden Sieg kam. Zuletzt schon kündigte sich der Big Shuffle-Sohn mit einem dritten Rang in einem Listenrennen in Marseille wieder deutlich an. Nun also der volle Erfolg für den Riemer-Galopper, der seinen Besitzern den zweiten Sieg in Serie im J.J. Darboven Herbstpreis bescherte. Vor zwölf Monaten gewann man schon mit Superplex.

Auf dem zweiten Platz hinter dem „Blitz“ bestätige der Halbblüter Apoleon seine tolle Gesamtform und bewies, dass er auch auf Listenparkett ein Wörtchen mitreden kann. Hinter dem Fünfjährigen wurde der Tscheche Thunder Teddington Dritter vor Girolamo und der bereits erwähnten Quenby. Auf Rang sechs folgte Night Wish, der lange einen besseren Platz zu erreichen schien, aber im Einlauf nicht weiter kam. Unglücklich verlief das Rennen für einen anderen Gast aus Tschechien. Aztek wurde kurz nach dem Öffnen der Boxentüren reiterlos.

(18.11.2015)