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Darrell Rivers-Hattrick und Bonk-Premierensieg

Darrell Rivers siegt unter Robin Weber

Das erste der beiden Tageshighlights, ein Ausgleich III über 1200 Meter, wurde zur leichten Beute von Philipp Bergs Rock Academy (103:10), der unter Stephen Hellyn schon händevoll in die Gerade kam und einmal in Front gezogen schnell als Sieger feststand. Von weit hinten fand Marian Falk Weißmeiers Munaashid (Michael Cadeddu) noch schön in die Partie und schnappte sich so noch Rang zwei. Dritter wurde, ebenfalls von weiter hinten kommend, Kitaneso aus dem Stall von Marco Klein (Zum Video).

Der zweite Ausgleich III, diesmal über 1200 Meter entschieden, ging dann zur Abwechslung mal an eine Favoritin. Henk Grewes Darrell Rivers (27:10) war es, die sich die Abschlussprüfung beim erst zweiten Start für ihren neuen Trainer (vorher Marion Rotering) an die Fahnen heftete und damit einen Dortmunder Sandhattrick perfekt machte (Zum Video). Ihr Reiter Robin Weber durfte sich somit an diesem Abend als Doppelsieger feiern lassen, zudem übernahmer mit Sieg Nummer 19 erneut die Führung im Championat der Nachwuchsreiter. Hinter der aus Köln angereisten Stute belegte die lange führende Areia (Andreas Suborics) Rang zwei vor Jazz Bay aus dem Quartier von Ira Ferentschak, die ebenfalls immer im Vordertreffen auszumachen war.

Gut eineinhalb Stunden zuvor hatte das Dortmunder Publikum eine Seltenheit zu sehen bekommen. Denn in Tagesprüfung Nummer fünf, einem Ausgleich IV über weite 2500 Meter, siegte mit der fünfjährigen Stute Bayswater (Zum Video) aus dem Stall von Joachim Schriever eine Außenseiterin, die mit satten acht Kilogramm Mehrgewicht ins Rennen gegangen war. Doch hielt sie und ihren Reiter Ronny Bonk, der 63 Kilogramm zurückwiegen musste, das nicht von einem sicheren Start-Ziel-Erfolg ab. Vom letzten Platz flog unter seiner Trainerin ganz zum Schluss Janine Beckmanns Koonari heran, doch zu mehr als den immer im Vordertreffen marschierenden Leo Fantastico (Petra Gehm) noch auf den dritten Platz zu verweisen, reichte es nicht mehr. 132:10 zahlte der Sieg der etwas „außergewöhnlichen“ Siegerin, auf der ihr Reiter ebenfalls seinen ersten Sieg im Rennsattel feiern konnte. Start-Ziel war auch eine halbe Stunde später noch einmal die richtige Taktik. Wie schon bei ihrem letzten Sieg marschierte Markus Waldemar Falks Romantic Angel (81:10) erneut vorne weg und kam auch diesmal wieder ganz leicht nach Hause. Hinter der vierjährigen Macho Uno-Tochter belegten in der nachfolgenden Reihenfolge Decadent Times (Barbara Sofsky-Prappacher) und Life of Fame (Isabell Kreger) die Plätze zwei und drei (Zum Video).

(10.11.2017)