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Deutschland verliert zwei Listen-Rennen

Am 18. Januar 2016 tagte im Boardroom der British Horseracing Authority (BHA) in London das European Pattern Committee. Alljährlich geht es auf dieser Sitzung auch um die im Status gefährdeten Gruppe- respektive Listen-Rennen oder in manchen Fällen auch die Aufwertung einzelner Prüfungen. Und auch deutsche Rennen waren an diesem Tag Thema.

“Aus deutscher Sicht konnten die als im Status gefährdet angesehen Gruppe-Rennen gehalten werden. Dies betraf das Diana Trial (Gr.II) in Hoppegarten, das durch die Siegerin Nightflower das erforderliche Rating von 106,50 erreichte, sowie das Oppenheim Union-Rennen (Gr.II) in Köln, das zwar mit einem Ratingschnitt von 109,50 in 2015 und von 109,33 über die letzten Jahre geringfügig unter dem Parameter von 110 lag, aber eine Herabstufung als zu hart angesehen wurde“, teilte Rüdiger Schmanns, der Leiter Renntechnik des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen, am Donnerstag mit.

Allerdings wurde in London auch beschlossen, zwei deutschen Rennen den Listen-Status zu entziehen. „Der Preis der Dreijährigen in Düsseldorf und das Nereide-Rennen in München erreichten das erforderliche Rating nicht. Insgesamt waren auf der Januarsitzung 2015 fünf Listen-Rennen in Deutschland als gefährdet angesehen, wovon drei dann im vergangenen Jahr das Rating erreichten und die Gefährdung im Status nicht mehr akut war“, so Schmanns weiter.

(21.01.2016)