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DFB-Akademie: EU prüft Vorwürfe

Laut der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“  prüft die EU-Kommission die vom Frankfurter Renn-Klub eingereichte Beschwerde, wonach der Preis beim Verkauf des Rennbahngrundstückes von der Stadt an den DFB zu niedrig gewesen sei, und zudem das Gelände ohne öffentliches Gebotsverfahren an den DFB vergeben worden sei. Ein Sprecher der Brüsseler Kommission teilte mit, dass man eine Beschwerde erhalten habe und dieser nun nachgehe.

Die Stadt Frankfurt hält den Preis nach wie vor für angemessen, da die Ansiedlung des DFB-Zentrums im öffentlichen Interesse sei. Ferner äußerte sich ein Sprecher des Planungsdezernats am Dienstag dahingehend, dass es sich bei diesem Deal nicht um einen Verkauf, sondern um eine Vergabe im Erbbaurecht handele und deshalb keine förmliche Ausschreibung nötig gewesen sei. Die Beschwerde des Renn-Klubs in Brüssel sei daher überflüssig. Die Stadt Frankfurt hatte dem DFB das Grundstück im Erbbaurecht für 6,8 Millionen Euro übertragen.

(24.02.2016)