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Dresdener Rennverein feierte 125.jähriges Jubiläum

Siegerehrung in Seidnitz mit Mister Micky, Trainer Marco Angermann und Jockey Wladimir Panov

Der Dresdener Rennverein 1890 e.V. feierte am 17. Dezember dieses Jahr seinen 125. Geburtstag.

Der Chronist des Dresdener Rennverein 1890 e.V., Klaus-Dieter Graage hat in einem kleinen historischen Abriss die Gründung des Dresdener Rennvereins vor 125 Jahren beschrieben:

Auf mehr als 50 großen und kleinen Turfplätzen – seit 1863 auch in Leipzig – wurde der Rennsport zum Wohle der deutschen Pferdezucht und zum Vergnügen breiter Bevölkerungskreise bereits betrieben, als fast sieben Jahrzehnte nach den ersten Pferderennen mit Englischen Vollblütern auf dem Kontinent im kleinen Ostseeort Doberan b. Heiligendamm Anlauf genommen wurde, dem Pferderennsport auch in Sachsens Metropole eine feste Heimstatt zu schaffen. Dass diesem Vorhaben Erfolg beschieden war, ist das besondere Verdienst eines Mannes, der es mit „der ihm eigenen Tatkraft, seinen schöpferischen Gedanken und seinem Ehrgeiz“ verstand, einflussreiche Dresdner Persönlichkeiten, zumeist Mitglieder des angesehenen Dresdner Klubs, für das Projekt zu begeistern. Walter von Treskow, während seiner Militärzeit als Premierleutnant bei den Oelser Husaren selbst aktiver Herrenreiter und seit vielen Jahren als Züchter und Rennstallbesitzer erfolgreich, lud die sportsmen, u. a. Hugo Hoesch, Max v. Burgk, Ulrich v. Boxberg, Bruno Naumann, Konsul Arnstädt, George Dotti und De Mellé, am 17. Dezember 1890 zu einer Versammlung in das auf der Brühlschen Terrasse gelegene Bellevue. Dies war die Geburtsstunde des Dresdner Reiterheimes, einer Körperschaft, deren Mitglieder das ehrgeizige Ziel vereinte, bereits im Jahre 1891 auf einer eigens dafür zu schaffenden „Dresdner“ Rennbahn Pferderennen abzuhalten.“

 

(19.12.2015)