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Ex Baden Racing-Gesellschafter mit France Galop im Geschäft

In Baden-Baden war Infront einst Mitgesellschafter
In Baden-Baden war Infront einst Mitgesellschafter

Der französische Rennsport setzt in Sachen Vermarktung in Zukunft auf den Schweizer Sportrechtevermarkter Infront. Wie France Galop nun bekanntgab, hat man eine Vereinbarung mit dem in Zug sitzenden Unternehmen getroffen. Infront ist im Rennsport bestens bekannt. Bei Baden Racing, Betreiber der Rennbahn in Iffezheim, zählte Infront einst zu den Mitgesellschaftern.

Infront wurde 2002 von der Unternehmerin Nicole Junkermann und dem 2009 verstorbenen ehemaligen Adidas-Boss Robert Louis-Dreyfus aus dem zerfallenden Imperium von Leo Kirch herausgekauft. Mit von der Partie war damals auch Andreas Jacobs, der die Mehrheit der Anteile hielt. Vor wenigen Jahren wurde Infront dann verkauft. Die Anteile von Infront an Baden Racing übernahm Andreas Jacobs.

France Galop, das zusammen mit LeTROT die PMU und somit auch einen Anteil an German Tote besitzt, hofft, dass Infront vor allem die Top-Events des französischen Rennkalenders besser vermarkten kann. Infront, das weltweit mehr als 35 Niederlassungen und über 900 Mitarbeiter hat, wird sich um die Vermarktung solcher Rennen wie dem Qatar Prix de l’Arc de Triomphe, dem Prix de Diane Longines oder auch dem Prix du Jockey Club kümmern.

France Galop betreibt die Bahnen Longchamp, Auteuil, Chantilly, Deauville, Saint-Cloud und Maisons Laffitte und Infront soll neben diesen auch um die prestigeträchtigen Meetings wie die Grand Steeple-Chase de Paris, das Meeting in Deauville oder den Grand Prix de Paris Sponsorenpakete schnüren. Sponsoren sollen nicht nur auf einzelnen Events, sondern auf mehreren Rennbahnen und über das gesamte Jahr präsent sein.

(04.02.2016)