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Ex-Deutscher Almandin gewinnt Gruppe I in Rosehill

Almandin (Archivbild)
Almandin (Archivbild)

Das ist mal ein richtiges „Osterei“, dass der vom Gestüt Schlenderhan gezogene Almandin der deutschen Vollblutzucht am frühen Samstagmorgen unserer Zeit ins Nest gelegt hat. Im australischen Rosehill gewann der Monsun-Sohn, der 2016 den Melbourne Cup gewinnen konnte, die zur Gruppe I zählenden Tancred Stakes (1,5 Millionen AUD) über 2400 Meter.

Nach einem Rennen vom dritten/vierten Platz aus, begann Jockey Kerrin McEvoy 600 Meter vor dem Pfosten den 31:10-Co-Favoriten flott zu machen. In dritter Spur kam der Ex-Deutsche im Schlussbogen an die die führenden Pferde heran. 250 Meter vor dem Ziel war er dann an den Gurten des zu diesem Zeitpunkt führenden Favoriten Gailo Chop, der jedoch schnell nicht mehr weiter kam. Wenig später machte sich der von Liam Howley trainierte Achtjährige, der zuletzt Vierter im Australian Cup (Gr. I) wurde, endgültig frei, und gewann letztlich leicht.

„Er ist zurück in Top-Form“, lobte der Kommentator den Monsun-Sohn, der den noch schnell werdenden 222:10-Außenseiter Ambitious auf den zweiten Platz verwies. Rang drei belegte Who Shot Thebarman, der mit 347:10 als zweitlängster Außenseiter auf die Reise gegangen war. Der 21:10-Favorit Gailo Chop wurde Vierter.

(31.03.2018)