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Fährhoferin Sarandia Sechste in den Beverly D. Stakes

Es war fast schon ein Uhr deutscher Zeit in der Nacht von Samstag auf Sonntag, als auf der Rennbahn Arlington Park in Chicago die Beverly D. Stakes gelaufen wurden. Aus deutscher Sicht war das mit 600.000 Dollar dotierte Gruppe I-Rennen für dreijährige und ältere Stuten über 1900 Meter der Grasbahn sehr interessant, denn unter den zehn Starterinnen befand sich auch die von Peter Schiergen für die Stftung Gestüt Fährhof trainierte Sarandia.

Die Dansili-Tochter ging unter Andrasch Starke allerdings mit einer Eventualquote von 204:10 als eine der größten Außenseiterinnen ins Rennen. Und mit dem Sieg hatte der deutsche Gast am Ende auch nichts zu tun. Zwar war die Vierjährige, die unterwegs an vorletzter Stelle gelegen hatte, in der Zielgeraden zur Stelle und sah für einen Moment auch aus, als könne sie eine Platzierung erreichen, doch am Ende sprang nur der sechste Platz heraus. Sie blieb dabei jedoch vor der zweiten europäischen Starterin, Aidan O'Briens Rain Goddess, und auch vor der letztjährigen Siegerin in den German 1.000 Guineas, Hawksmoor.

Der Sieg ging an die 79:10-Chance Dacita, eine bereits sechsjährige Scat Daddy-Tochter aus dem Stall von Trainer Chad Brown, der das Rennen bereits zum vierten Mal gewinnen konnte. Irad Ortiz jr im Sattel der Siegerin pochte auf den Speed der in Chile gezogenen Stute, hinter der die Favoritinnen Dona Bruja, und Grand Jete, eine Trainingsgefährtin der Siegerin, im toten Rennen den zweiten Platz belegten. Vierte wurde mit Rainha da Bateria ein weiteres Pferd von Chad Brown.

(13.08.2017)