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Fleißig, fleißig dieser Hengst: Kodiac deckte 232 Stuten

Die Zahlen der Bedeckungen der Stallions in England und Irland wurden vor kurzem veröffentlicht und mit 232 gedeckten Stuten steht der im irischen Tally Ho Stud aufgestellte Kodiac an erster Stelle. Der Danehill-Sohn der klassischen Siegerin Rafha ist zu einer wahren Cashmachine aufgestiegen. Er startete mit einer Decktaxe von deutlich unter 10.000, in der kommenden Saison werden satte 50.000 Euro aufgerufen. Sein Buch wird erneut proppenvoll sein. Macht 11,6 Millionen Brutto-Einnahme pro Saison. Hinzu kommen die Tagesgebühren für die Stuten, die Kodiac im Gestüt zur Bedeckung besuchen.

Die beiden in Coolmore aufgestellten Zoffany und Camelot folgen mit 208 bzw. 207 Bedeckungen auf den nächsten Plätzen. Zoffanys Decktaxe wurde von 45.000 auf 35.000 Euro reduziert. Hingegen stieg die Decktaxe für den Epsom-Derby-Sieger Camelot an. 2016 kostet ein Sprung zu ihm 35.000 Euro, 2015 war er noch für 25.000 Euro zu haben. Über 200 Stuten deckten noch der 2016 debutierende Dark Angel-Sohn Gutaifan und der Redoute's Choice-Sohn Elzaam. Der teuerste Stallion Europas, der in Coolmore wirkende Galileo deckte in diesem Jahr 158 Stuten. Die genaue Höhe seiner Decktaxe wird seit Jahren nicht mehr veröffentlicht. Sie dürfte bei etwa 250.000 Euro liegen.

Diese Zahlen sind für deutsche Gestüte und Hengsthalter natürlich nicht zu erreichen, obschon in schöner Regelmäßigkeit die deutsche Vollblutzucht weltweit auf höchstem Parkett erfolgreiche Pferde hervorbringt. Was die Zahl der Bedeckungen angeht, so kommen Soldier Hollow in Auenquelle oder auch Maxios auf dem Fährhof auf rund 100 Stuten pro Decksaison. Soldier Hollow ist mit einer Decktaxe von 25.000 Euro der teuerste Stallion in Deutschland. Maxios deckt unverändert für 10.000 Euro.

(18.12.2016)