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Französische Top-Rennen mit deutschen Elementen

Deauville Crystal
Deauville Crystal

Nennungsschluss für die sechs großen französischen Gruppe I-Rennen für den Derby-Jahrgang, darunter die Klassiker, die beiden Poules, der Prix du Jockey Club und den Prix de Diane. Auch die deutschen Rennställe haben fleißig ihre Nennungen abgegeben. Durch den Wegfall der Rennbahn Longchamp, die derzeit umgebaut wird, haben sich natürlich auch Änderungen in den Veranstaltungsorten ergeben. So werden die beiden Poules in diesem Jahr in Deauville gelaufen, und zwar am 15. Mai. Für die Poule d’Essai des Pouliches (450.000 Euro) über die Meile sind mit Waldemar Hicksts Parvaneh und Lennart Hammer-Hansens Wynn Encore zwei deutsche Pferde nominiert worden. Für das Hengste-Pendant, die Poule d’Essai des Poulains, wurde kein hiesiges Pferd genannt.

Für das französische Derby, den Prix du Jockey Club (1.500.000 Euro) über 2100 Meter am 5. Juni in Chantilly, ist gleich ein deutsches Quintett genannt worden. Darunter auch der Sieger des Herzog von Ratibor-Rennens und derzeitige Favorit für das IDEE 147. Deutsche Derby, Parthenius (Mario Hofer). Andreas Wöhler schrieb den Junioren Preis-Sieger Noor Al Hawa und den Winterfavoriten Isfahan ein.  Aus dem Rennstall von Mirek Rulec wurde Fantastic Four genannt, Claudia Barsig nannte Arachon. Am 19. Juni findet ebenfalls in Chantilly der Prix de Diane (1.000.000 Euro) über 2100 Meter statt. Auch hier finden sich deutsche Stuten unter den genannten Pferden. Diese sind Deauville Crystal (Andreas Wöhler) Azita (Andreas Löwe), Gysoave (Waldemar Hickst), Gipsys Pride, Tres Magnifique (beide Mirek Rulec) und Wild Approach (Melanie Sauer).

Am vergangenen Wochenende verabschiedete sich Andreas Wöhlers Medici in Neuss aus der Maidenklasse. Am 14. Juli könnte er in Saint-Cloud an den Start kommen. Dort steht der ursprünglich in Longchamp gelaufene Grand Prix de Paris über 2400 Meter an. Das mit 600.00 Euro Preisgeld ausgestattete Rennen wechselt aus den erwähnten Gründen nach Saint-Cloud. Neben Medici ist noch Jean-Pierre Carvalhos Wind Of Change genannt. Wie für den Prix du Jockey Club sind auch für den Prix Saint-Alary für die Stuten (250.000 Euro) über 2000 Meter fünf deutsche Pferde genannt worden. Dazu zählen die auch in anderen Rennen genannten Wynn Encore, Deauville Crystal, Azita und Tres Magnifique. Die Fünfte im Bunde der für den „Saint-Alary“ genannten deutschen Rennpferde ist die von Andreas Wöhler trainierte A Raving Beauty.

(19.02.2016)