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Geldwechsler A Raving Beauty siegt mit 31 Längen

Eduardo Pedroza musste auf A Raving Beauty kaum einen Finger rühren

31 Längen notierte der Dortmunder Zielrichter am Dienstag, den Gestüt Karlshofs Zweijährige A Raving Beauty mit Eduardo Pedroza zwischen sich und dem Zweitplatzierten Quick Step legte, fungierte dabei als Geldwechsler.

„Die Pflichtaufgabe wurde erfüllt“, sagte Besitzer Holger Faust und ergänzte: „Es war wichtig, dass A Raving Beauty nun schon einmal Siegerin ist. Man weiß ja nie, was alles passiert. Wir werden mit ihr auf jeden Fall die Düsseldorfer Route einschlagen mit den 1000 Guineas und der Diana.“ Vor allem bei ihrem zweiten Platz im Münchener Auktionsrennen konnte die heutige Siegerin aus dem Quartier von Andreas Wöhler hinter ihrem Stallgefährten Volcancito gefallen.

Miguel Lopez war heute der Mann für die Außenseitererfolge. Gleich zu Beginn gewann er mit Corina Merkels von Marion Rotering trainiertem Loron zur Sensationsquote von 495:10. Eine Stunde später war auch mit Quantum of Solace (Ana Bodenhagen) als 107:10-Chance nicht unbedingt zu rechnen.

Nur den dritten Platz belegte die klare 18:10-Favoritin Kylina im Ausgleich III, der durch Bombelli in den Düsseldorfer Stall von Sascha Smrczek wanderte. Andreas Helfenbein meldete sich nach dem zweiten Rennen krank, daher kam Francisco Franco Da Silva zu einem Kistenritt.

Überraschend endete auch die Wettchance des Tages mit dem Sieg von Glamour Girl (Rudi Storp) unter Andre Best. Dadurch gab es in der Wettchance des Tages in der Viererwette durch die Platzierten Alta Monte, Fladin und Boccaccina 62.502:10 in der Viererwette (Zum Video).

Fast kein Renntag auf der Sandbahn in letzter Zeit ohne einen Erfolg von Robin Weber, der mit Pleasantpathfinder (Toni Potters) gewann, während danach Sameer (Henk Grewe) mit Marc Lerner punktete.

Mit überraschenden Ergebnissen in den zwei Altersgewichtsrennen klang der Sandbahnrenntag in Dortmund aus. Mit fast fünf Längen Vorsprung war mit Polarsterns Erfolg (Axel Kleinkorres) unter Stephen Hellyn als 171:10-Außenseiter gegen den ebenfalls kaum beachteten Red Flash kaum zu rechnen. Deutlich zurück dann erst der klare 17:10-Favorit Starwood vor Meliora, während die ebenfalls stark beachtete Vega sogar nur Letzte wurde (Zum Video).

Nur fünf Pferde traten im letzten Rennen an. Und mit Kitanesco (Marco Klein) gewann sogar der letzte Außenseiter. Maxim Pecheur hatte kaum Mühe Ledena auf den zweiten Platz zu verweisen. 22 Längen dahinter erst Marju Prince vor Polski Poseidon, während der Favorit Red Pepper bereits im Schlussbogen Notsignale sendete.

 

(24.11.2015)