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Vor dem Grand Prix: Hoffen und Bangen in St. Moritz

Silvio Staub gibt die Hoffnung nicht auf
Silvio Staub gibt die Hoffnung nicht auf

Man kann nicht gerade behaupten, dass das White Turf-Meeting im Schweizerischen St. Moritz in den vergangenen beiden Jahren unter einem besonders guten Stern stand.

Auch in diesem Jahr machte das Wetter den Verantwortlichen der Schnee-Rennen schwer zu schaffen. Der erste Renntag musste komplett abgesagt werden, bei der zweiten Veranstaltung konnte lediglich die 800 Meter-Piste auf der Zielgeraden genutzt werden. Der sportliche Wert der Rennen wird mehr und mehr geschmälert. Und nun steht am Sonntag das Finale mit dem Gübelin 77. Großen Preis von St. Moritz (Zum Langzeitmarkt) an und zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich nicht absehen, ob und in welcher Form die Rennen auf dem See ausgetragen werden. Gut möglich, dass auch der Grand Prix nur über 800 Meter entschieden wird. Das war bereits einmal – im Jahr 1988 der Fall – als Kyros das White Turf-Highlight auf der Sprint-Distanz gewinnen konnte. 

„Die Wetterbedingungen machen uns in ganz Europa zu schaffen. Wir warten hier auf die prognostizierte Kaltfront, die Ende der Woche eintreffen soll. Wir müssen jede Stunde, jeden Tag abwarten und hoffen, dass die angekündigte Kälte uns hilft, die Vorbereitungen auf den kommenden  Rennsonntag optimal umsetzen und fertigstellen zu können. Wenn wir am Samstag merken, dass es nicht reicht, dann wird der Rennsonntag abgesagt. Ansonsten wird am Sonntagmorgen vor Ort entschieden“, so Silvio Staub, der Präsident des Rennvereins St. Moritz und White Turf-CEO. Die PMU strich vorsorglich schon einmal den Grand Prix und das Trabrennen aus ihrem Programm. Mehr zum Großen Preis von St. Moritz lesen Sie in der nächsten „Sport-Welt“, die am Freitag erscheint. 

(18.02.2016)