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Ian Ferguson reitet Iquitos im Japan Cup

Ian Ferguson mit Iquitos nach dem Triumph im 144. Longines - Großer Preis von Baden

Trainer Hans-Jürgen Gröschel teilte am Donnerstagmorgen gegenüber Galopponline.de mit, dass sein vierjähriger Crack Iquitos am 27. November im Japan Cup von Ian Ferguson geritten wird (Zum Langzeitmarkt), der seit dem zweiten Platz im Hamburger Hansa-Preis der ständige Reiter des Adlerflug-Sohnes ist (Zum Video).

Iquitos ist neben der von Peter Schiergen für den Stall Nizza betreuten Klasse-Stute Nightflower der zweite deutsche Galopper, der eine Einladung zum mit 648 Millionen Yen (knapp 5,6 Millionen Euro) dotierten japanischen Monstre Rennen auf der Rennbahn in Tokyo erhalten hat. Das Gruppe I-Rennen führt über 2400 Meter und wird in der Regel sehr schnell gelaufen, was natürlich von Vorteil für den grandiosen Speed von Iquitos sein würde.

„Iquitos ist frisch und munter, er hat heute früh schön gebuckelt, als er auf die Bahn ging. Es ist schon erstaunlich, wenn man bedenkt, was für eine lange Saison der Bursche hinter sich hat und in welchen Rennen er gelaufen ist. Er hat zwar schon ein wenig Winterpelz, aber das macht nichts, das war in München auch der Fall. Ich bin froh, dass ich ihn im Gruppe I in Riem laufen ließ, weil man um diese Jahreszeit nicht mehr so vernünftig trainieren kann. Die Sandbahn ist dann oft sehr schwer bei diesem Wetter, wie wir es jetzt erleben“, Hans-Jürgen Gröschel klingt optimistisch, wenn man ihn nach Iquitos fragt, aber wird vorsichtig, wenn es um die Chancen des Kleinen mit dem großen Herz geht.

„Wir sind doch keine Illusionäre. Wir wissen, wie schwer die Aufgabe ist, aber wir probieren es und das Pferd wird sein Bestes geben. Es gibt zehn Gelder, da wollen wir was von abkriegen. Der Boden wird nicht so weich werden, wie Iquitos das mag, denn die Japaner legen sofort Planen aufs Geläuf, wenn es zu stark regnet. Nächsten Dienstag fliegt er gemeinsam mit Nightflower und einem Franzosen von Frankfurt nach Tokyo. Wir kommen gemeinsam mit Ian Ferguson, der ihn wieder reiten wird, in einer Woche nach. Da ich in Japanisch keine Order geben kann, dachte ich mir, ich suche jetzt nicht nach einer anderen Lösung. Der Ian kennt den Hengst und das zählt für mich“, teilte Gröschel weiter mit.

Ian Ferguson steuerte Iquitos u.a. bei dessen bislang größten Erfolg im 144. Longines - Großer Preis von Baden während der diesjährigen Großen Woche in Iffezheim (Zum Video).

 

(10.11.2016)