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Japan Cup: Shonan Pandora siegt – Nightflower mit Pech

Shonan Pandora (Nr.15)kurz vor dem knappen Japan Cup-Triumph
Shonan Pandora (Nr.15) kurz vor dem knappen Japan Cup-Triumph

Der Japan Cup 2016, was für ein Rennen. Nach einer Höllenfahrt mit Wahnsinns-Pace, vorgelegt von Curren Mirotic sowie Admire Deus, siegte mit großartigem Speed die 92:10-Chance Shonan Pandora mit Kenichi Ikezoe vor dem 239:10-Außenseiter Last Impact, für den man nicht umsonst Weltklassejockey Ryan Moore verpflichtet hatte, mit knappem Hals-Vorsprung. Dritter wurde eine weiteren Hals zurück Yasutoshi Ikees 29:10-Favorit Lovely Day.

Der Favorit erreichte aus dem erweiterten Vorderfeld den Einlauf, wurde vermutlich etwas zu früh von seinem Reiter Yuga Kawada in Front geschickt und sah dennoch lange wie der Sieger aus. Doch von weit hinten kamen die beiden späteren Erstplatzierten mit ihrer Speedattacke angerauscht und stellten Lovely Day kurz vor der Linie. Bester Europäer wurde Erupt auf dem sechsten Platz.

Die deutschen Teilnehmer landeten auf den hinteren Plätzen, aber waren auch nicht unbedingt mit Fortuna im Bunde. Der Schlenderhaner Ito wurde mehr oder weniger angehalten Letzter, aber galoppierte unterwegs auf der für ihn viel zu schnellen Bahn an dritter Position nie so frisch und relaxt, wie man das von Jean-Pierre Carvalhos Adlerflug-Sohn gewohnt ist. Er zeigte sich bereits vor der Maschine recht unwillig, vielleicht stimmte in Tokio auch irgendetwas nicht. Filip Minarik ließ ihn nach Erreichen der Geraden, als der „Tank“ bereits leer schien, sofort in Ruhe.

Peter Schiergens Nightflower machte von weit hinten nach Erreichen der Geraden einen starken Eindruck, aber Andrasch Starke hatte an der Innenseite einen Pulk von Pferden vor sich, sodass der Moment verpuffen musste. Sie wurde zwar nur Elfte der 18 Teilnehmer, aber bis zum Viertplatzierten Jungle Cruise waren es maximal zweieinhalb Längen.

„Schade, wir hatten einfach kein Glück, Andrasch sagte, er wäre immer platziert gewesen. Er hätte nie richtig reiten können, weil es immer sehr eng gewesen wäre. Das war halt alles sehr unglücklich, sie blieb unter Wert geschlagen, kam ansonsten gesund aus dem Rennen“, teilte Peter Schiergen mit. Mehr Stimmen aus dem Umfeld der deutschen Teilnehmer folgen später.

(29.11.2015)