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Probleme am Toto - Renntag stand vor Abbruch

Lord Avonbrook (vorne) überraschte in Wambel
Lord Avonbrook (vorne) überraschte in Wambel

Zu einem Kuriosum kam es am Samstag bei der Veranstaltung in Dortmund im dritten Rennen. Denn im Rennen mit der Viererwette, dem Ausgleich IV über 1800 Meter wurden beim Einlauf Lord Avonbrook (Volker Röhrig/Marc Lerner, 202:10) vor Baron Spikey (296), Falakee (41) sowie Heraclius (189) und Princess Dumont (144), die im toten Rennen den vierten Platz belegten, sowohl die Zweier-, als auch die Dreier-, und die Viererwette nicht getroffen. Das dürfte es in dieser Form wohl auch nur selten gegeben haben, zumal es durch das tote Rennen auf dem vierten Platz ja sogar zwei Möglichkeiten für die Viererwette gab. "Die daraus entstandenen Jackpots werden an unserem ersten Grasbahn-Renntag im Mai an Christi Himmelfahrt ausgespielt“, so Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke.

Mit dem Totalisatorbetrieb gab es am Samstagabend in Wambel ohnehin einige Schwierigkeiten. Sowohl die Bekanntgabe der Quoten für das erste, und auch das dritte Rennen verzögerte sich doch stark, es gab bei der Errechnung offenbar Probleme. Außerdem war eine reibungslose Dokumentation der Eventualquoten offenbar auch nicht möglich, denn in einigen Rennen änderten sich diese auf dem Bildschirm minutenlang nicht.

Der Renntag stand sogar kurz vor dem Abbruch. „Wenn sich die Probleme am Totalisator nach dem dritten Rennen fortgesetzt hätten, dann hätten wir aufhören müssen“, so Tiedtke. Das neue französische Kassensystem war mit dem ungewöhnlichen Ausgang des dritten Rennens offensichtlich überfordert. Es dauerte bis weit nach dem vierten Rennen, bis die Quoten endlich feststanden. „Das hat uns erhebliche Umsatzeinbußen gebracht“, sagte Tiedtke. „So stabil, wie uns gesagt wurde, ist das neue Kassensystem offenbar doch nicht. Ich bedauere sehr, dass wir nicht bei dem alten Anbieter geblieben sind.“

(23.01.2016)