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Lucky Lion verkauft sich als Dritter großartig

Ioritz Mendizabal und Lucky Lion passen bestens zusammen

Als Dritter bzw. Vierter hielten sich Gestüt Winterhauchs Lucky Lion und Stall Rabers Artplace am Donnerstag in Chantilly in einem mit 50.000 Euro erstklassig besetzten Meilenrennen ganz ausgezeichnet.

Trotz einer viermonatigen Pause zeigte sich der unverwüstliche Schimmel Solow gleich wieder in Topform, wobei Maxime Guyon in der Geraden zunächst innen nicht am führenden Vadamos vorbei kam und erst auf eine neue Spur gebracht werden musste. Dann aber gewann Solow völlig standesgemäß und zielt jetzt auf den Dubai Turf am Dubai World Cup-Tag. Vadamos, Vorjahresgewinner des Darley Oettingen-Rennens, wertete die Badener Form als Zweiter mächtig auf.

„Ich bin total begeistert von Lucky Lion, nachdem er uns im Vorjahr so viele Sorgen bereitete. Das Rennen wurde äußerst schnell gelaufen, die 1000 Meter in rund 59 Sekunden. Eher durch Zufall fand sich das Pferd auf dem letzten Platz, aber sein Jockey besaß immer ein gutes Gefühl. Lucky Lion zeigte tollen Endspeed. Möglicherweise probieren wie es nun im Düsseldorfer Gruppe-Rennen oder im Prix Edmond Blanc“, so ein ganz begeisterter Andreas Löwe aus Chantilly. Nicht weit dahinter verkaufte sich auch Artplace von Sascha Smrczek ganz großartig. Delphine Santiago setzte gleich einen flotten Takt mit Artplace, besaß unterwegs deutliche Vorteile.

Musste sich Andre Fabre mit Vadamos mit dem zweiten Platz begnügen, so landete er eine halbe Stunde einen Volltreffer mit Elliptique aus dem Rothschild-Stall im mit ebenfalls 50.000 Euro dotierten Altersgewichtsrennen über 1900 Meter. Pierre-Charles Boudot zog auf den letzten Metern mit dem Grand Prix Sieger von Vichy noch an dem Stallgefährten Manatee, der den Fabre-Triumph komplettierte, und dem lange führenden Gailo Chop vorbei. Kein glückliches Rennen fand die Gruppe I-Siegerin Queen’s Jewel mit Maxime Guyon vor. Die Stute musste in entscheidender Phase aufgenommen werden, zog am Schluss allerdings noch einmal kräftig an und sollte sich bald rehabilitieren.

Im dritten 50.000er des hochklassigen Programms zeigte sich trotz einer fast halbjährigen Pause Signs Of Blessing, der sich im Wallach-Status vorstellte, völlig unbeeindruckt. In diesem 1300 Meter-Sprint gewann der von Stephane Pasquier gerittene Sieger der Goldenen Peitsche von 2014 gegen Kervanos und Norbanus.

(03.03.2016)