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Magic Artist chancenlos im „Kingston Classic“

Das war gar nichts, was der von Andreas Wöhler für das Syndikat von Australian Bloodstock trainierte Magic Artist am Samstagvormittag 09.50 Uhr deutscher Zeit auf Top-Level zeigte. Auf der Rennbahn Ascot im westaustralischen Perth ging der vierjährige Iffraaj-Sohn im Kingston Town Classic (Gruppe I) über 1800 Meter als 52:10-Co-Favorit an den Start, nachdem er in den Wochen zuvor allgemein sogar als Favorit gehandelt wurde.

Aber im Rennen musste er bei der von Hazzabeel vorgelegten Höllenfahrt an fünfter, sechster Position von seinem Reiter Damien Oliver auf dem sehr elastischen Boden stets kräftig bemüht werden, um den Takt mitzugehen. Als es in den Einlauf ging, war Magic Artist genau wie die vor ihm liegenden Pferde sofort auf dem Rückzug. Die Speedpferde, zu denen Magic Artist auch gehört, weshalb es auch merkwürdig war, dass ihn Oliver unterwegs hinter den vorderen Pferden derart forcierte, waren zur Stelle.

In einer Kampfankunft hatte Grant Williams dritte Favoritin (53:10) Perfect Reflection mit William Pike einen äußerst knappen Vorteil vor der 43:10-Favoritin und Teamkollegin Delicacy mit Peter Hall. Dritter der Gruppe I-Prüfung wurde der 1502:10-Riesen-Außenseiter Dark Musket.

(05.12.2015)