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Pakistan Star Zweiter im Hong Kong Derby

Pakistan Star (Archivbild) lief im Derby stark

Als zweiter Favorit ging der aus der Zucht des Gestüts Wittekindshof stammende Pakistan Star am Sonntag in Sha Tin in das Hong Kong Derby. Nur der haushohe Favorit Rapper Dragon aus dem Stall von Trainer John Moore wurde dem Shamardal-Sohn aus der Nina Celebre von den Wettern vorgezogen. Kein Wunder, denn dieser hatte mit der Hong Kong Classic Mile und dem Hong Kong Classic Cup, die beiden wichtigsten Vorbereitungsrennen für das über 2000 Meter führende Rennen gewonnen.

Und so ging der Street Boss-Sohn unter Starjockey Joao Moreira auch als 18:10-Favorit in das mit 18 Millionen Hong Kong-Dollar (ca. 2,18 Millionen Euro) dotierte Derby, für den von Tony Cruz vorbereiteten Pakistan Star, der bereits im Hong Kong Classic Cup hinter Rapper Dragon Zweiter war, gab es am Totalisator 71:10, als sich die Boxen öffneten. Und am Ende gab es dann auch den Favoriteneinlauf, als sich Rapper Dragon mit eindreiviertel Längen Vorsprung gegen Pakistan Star, der Silvestre de Sousa im Sattel hatte, durchsetzen konnte.

Pakistan Star seinerseits blieb eindreiviertel Längen vor dem Dritten Beauty Generation (Zac Purton), einem weiteren Pferd von Trainer John Moore. Damit dürfte der Wittekindshofer Wallach das zweitbeste Pferd seiner Generation in Hong Kong sein, aber an dem Ausnahmecrack Rapper Dragon gibt es offenbar kein Vorbeikommen. Joao Moreira hatte Rapper Dragon aus der günstigen Startbox vier gleich in einer idealen Position, während Pakistan Star aus der 13 zunächst an letzter Stelle das Rennen aufnahm. 

Unterwegs gab es im Vordertreffen die ein oder andere Positionsverschiebung, Rapper Dragon kam als Fünfter durch den Schlussbogen, während Pakistan Star zu diesem Zeitpunkt immer noch Letzter war. In Richtung der Zielgeraden verbesserte Moreira mit Rapper Dragon die Position, und an der 400 Meter-Marke ging der Favorit bereits nach vorne.

Dort konnte er sich schnell etwas freimachen, während der Weg von Pakistan Star zur Spitze noch weit war. Doch der Shamardal-Sohn war am Ende das schnellste Pferd, flog an allen anderen Gegnern vorbei, nur Rapper Dragon konnte er nicht mehr beeindrucken. Dennoch zeigte der Wallach aus deutscher Zucht eine erstklassige Leistung.

 

(19.03.2017)