News

Paradise gewinnt die erste Mini-Etappe zum Gold Cup

Paradise siegt überlegen auf der ersten Etappe Richtung Dubai Gold Cup
Paradise siegt überlegen auf der ersten Etappe Richtung Dubai Gold Cup

Es ist nicht nur ein weiter Weg, den Gestüt Karlshofs vierjährige Samum-Tochter Paradise Ende März in der Dubai World Cup Nacht im Dubai Gold Cup über 3200 Meter bewältigen muss. Es ist auch noch ein weiter Weg bis dorthin. Am Samstagabend erledigte die Karlshoferin aus dem Stall von Waldemar Hickst die erste Etappe in Dortmund in einer leichten Dirt-Aufgabe über 2500 Meter in souveräner Manier und kam als 11:10-Favoritin mit Marc Lerner zu einem überlegenen 12 Längen Erfolg gegen Marco Kleins Eliza und den Drittplatzierten Well‘s Wonder aus dem Quartier von Rudi Storp (Zum Video).

„Sie läuft als nächstes in Deauville in einem Altersgewichtsrennen über 2500 Meter und vorausgesetzt sie erhält eine Einladung, geht’s danach für sie nach Dubai“, teilte Waldemar Hickst über die weitere Route von Paradise, die vergangene Saison sogar schon auf Gruppe I-Ebene überzeugt hatte, mit.

Die beiden sportlichen Höhepunkte der Dortmunder Samstagsveranstaltung auf Ausgleich III-Niveau gingen in die Quartiere von Sascha Smrczek und Horst Rudolph. Der von Sascha Smrczek trainierte Bombelli (53:10) schlug mit Andre Best im Ausgleich III über 1700 Meter Erika Mäders klaren 20:10-Favoriten Dreamworks. Dritter wurde Christian Sprengels 46:10-Co-Favorit Joy To The World. Rudolphs Pissarro (50:10) gewann den Ausgleich III über 2500 Meter mit Eva-Maria Zwingelstein gegen Liro und den heißen 15:10-Favoriten Entourage, der lediglich Dritter wurde (Zum Video).

Unvergesslich wird der Tag sicherlich für die Reiterin des siegreichen Pissaro sein, denn Eva-Maria Zwingelstein war am Samstag noch zwei weitere Male erfolgreich. Zuvor hatte sie in der Wettchance des Tages, einem Ausgleich IV über 2500 Meter, mit Andreas Boltes 25:10-Favoritin Ismay gegen Orsella, die Drittplatzierte Glamour Girl und Abstynencja triumphiert. Durch die stark gewetteten Pferd, die in die Platzierung liefen, zahlte die Viererwette lediglich 3.685 für zehn Euro Einsatz. Und im letzten Rennen der Wambeler Karte, dem Ausgleich IV über 1200 Meter, passierte Zwingelstein mit Mario Hofers Emirati Spirit (23:10) gegen Square Lamartine und Saldaria als Erste die Linie.

Doppelt erfolgreich war Toon van der Troost, der mit der 528(!):10-Außenseiterin Crystal Doll im Ausgleich IV über 1200 Meter erfolgreich war und den Ausgleich IV über 1950 Meter mit Mister Dan (108:10) gewann.

Unvergesslich wird der Tag sicherlich auch für Andrea Bertram bleiben, denn die Warendorfer Trainerin, die einst Ferdinand Leves Intendant zum Gruppe I-Sieger formte, sattelte mit Nottingham Forest den letzten Starter ihrer Karriere.

(06.02.2016)