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Pietsch: "Die Jagerei hat ein Ende"

Alex Pietsch, die Nummer 1 des Jahres 2015, mit Hein Bollow
Alex Pietsch, die Nummer 1 des Jahres 2015, mit Hein Bollow

Alexander Pietsch schaffte am letzten Renntag der Saison in Neuss das, was er zu Beginn der Saison als klares Ziel formuliert hatte. Er ist am Dienstag in Neuss zum ersten Mal in seiner Karriere Jockeychampion geworden. Am Mittwoch, dem Tag nach dem nervenaufreibenden Neusser Finale, war noch deutlich zu merken, wie viele Steine ihm am Dienstagabend vom Herzen gefallen waren.

„Wenn nach ca. 2000 Rennen im Jahr ausgerechnet in den letzten beiden möglichen Prüfungen die Entscheidung fällt, das ist schon heftig. Für die Zuschauer war es natürlich toll, aber für mich, und Andrasch sagte dasselbe, war es schon sehr aufregend. Wenn du einen Fehler machst, den Stock einmal falsch einsetzt, zu spät abspringst, dann ist alles vorbei“, Alex Pietsch war immer noch aufgeregt, als er von den entscheidenden Stunden sprach.

„Ich werde auch nicht jünger, bin jetzt 43, die Plagerei mit dem Gewicht kommt dazu, ich bin unglaublich froh, dass ich den Titel jetzt gepackt habe und diesem Ziel nicht weiter hinterherjagen muss“, Pietsch machte deutlich, wieso die Sache mit dem Titel so wichtig für ihn war.

„Jetzt reite ich noch einmal am 2. Januar beim Dortmunder Saisonauftakt und dann geht’s bis Anfang Februar für vier Wochen in den wohlverdienten Urlaub. Ich bin jetzt anderthalb Jahre durchgeritten, dieses Jahr hatte ich über 600 Einsätze, ich bin wirklich froh, dass ich jetzt endlich pausieren darf“, Alexander Pietsch bestätigte, wie viel er in den Titel investiert hat und wie nötig er nun eine Pause hat.

 

 

 

(30.12.2015)