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Leider wieder Geläufs-Probleme in St. Moritz

Fabian Xaver Weißmeier gewann am Sonntag das Hürdenrennen in St. Moritz
Fabian Xaver Weißmeier gewann am Sonntag das Hürdenrennen in St. Moritz

Wieder nur mit großen Problemen konnte die Veranstaltung am Sonntag auf dem zugefrorenen Moritzsee in St. Moritz durchgeführt werden. Wegen Schwierigkeiten mit dem Geläuf wurden alle Galopprennen über die Distanz von 800 Metern ausgetragen. Das hatte wieder viele Nichtstarter zur Folge. Den Höhepunkt diesbezüglich stellte das Skikjöring-Rennen dar, denn bis auf Erato waren alle zehn für dieses Rennen vorgesehenen Pferde abgemeldet worden.

Einen deutschen Sieg gab es am Sonntag nicht. Im wichtigsten Rennen des Tages, der Grand Prix Christoffel Bau Trophy, mit 20.000 Franken dotiert, landete Christian von der Reckes Renny Storm (A.Pietsch) auf dem vierten Platz. Der Sieg ging hier an den Ex-Auenqueller Zarras aus dem Stall von Philipp Schärer, der sich unter Raphael Lingg gegen Soundtrack und Berrahri durchsetzte.

Im Grand Prix Prestige, einem 15.000 Franken-Rennen, kamen nur vier Pferde an den Start, als Vierter kam hier Christian von der Reckes Gild Master (A.Pietsch) über die Linie. Die höchstdotierte Prüfung des Tages war mit einem Preisgeld von 38.500 Franken das Araber-Rennen. Hier kam Regine Weißmeiers Madjy unter Fabian Xaver Weißmeier als Vierter über die Linie, sein Trainingsgefährte Ainhoa Djass belegte den achten, und damit letzten Platz. Hier ging der Sieg an Franziska Aeschbachers Nil Kamla, die unter Raphael Lingg Alibaba del Sol und Nil Ashan bezwang. Fabian Xaver Weißmeier konnte sich aber dennoch über einen Sieg freuen, denn er gewann das einleitende Hürdenrennen, das allerdings auf der Flachen gelaufen wurde, mit Claudia Schornos Mateur.

Wie im vergangenen Jahr in Deutschland in Hoppegarten, so gab es am Sonntag auch in St. Moritz ein Match Race. In diesem bezwang Philipp Schärers Arable mit Astrid Wullschleger im Sattel den von Christian von der Recke vorbereiteten, und von Olivier Placais gerittenen Maxim Gorky.

 

(14.02.2016)