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Qatar Derby nach Italien - Parviz starker Dritter

Dario Vargiu
Dario Vargiu

Der Traum vom deutschen Qatar-Derby-Hattrick ist geplatzt. Am Samstag wurde es im Al Rayyan Park von Doha nichts mit dem dritten Sieg in Serie, doch der von Waldemar Hickst für Darius Racing trainierte Parviz vertrat die hiesigen Interessen mehr als gut und wurde am Ende unter Marc Lerner Dritter hinter dem souveränen italienischen Derby-Sieger Mac Mahon.

Wie zu erwarten war setzte Michael Cadeddu auf Perfect Storm in der mit 500.000 Dollar dotierten Gruppe I-Prüfung über 2000 Meter zunächst den Takt. Er sollte das Tempo für seinen Stallgefährten Pazeer und Jockey Eduardo Pedroza bestimmen. Dieser ging dann an dritter Stelle, während sich Lerner auf Parviz auf Platz zwei eine gute Ausgangslage sicherte. Markus Klugs Wittekindshofer Northsea Star ging vom Start weg an letzter Stelle.

Als es um den letzten Knick ging attackierte Parviz sofort den Pacemaker und auch Eduardo Pedroza machte seinen Partner nun flott und übernahm die Spitze. Doch dann zündete Dario Vargiu, der 2016 das Deutsche Derby mit Isfahan gewinnen konnte, auf dem von Aldouino Botti trainierten Mac Mahon den Turbo und ließ die Konkurrenz stehen. Parviz konnte auf den letzten Metern nicht weiter zulegen, hielt Rang drei hinter Pazeer aber bis ins Ziel fest. Northsea Star kam unter Adrie de Vries noch bis auf den sechsten Rang vorgelaufen. „Er ist ein super Pferd. Er mag den Boden und die Bahn und aus meiner Sicht ging es noch leichter, als es von außen aussah“, sagte Vargiu nach dem Rennen.

Die Ex-Deutschen Ming Jung und Real Value (beide nach ihrem Verkauf jetzt in Katar-Besitz) kamen als Neunter und 16. über die Linie. Marvin Suerland belegte auf Burrishoole Abbey den zehnten Platz.

(30.12.2017)