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Quidura jetzt Gruppe II-Siegerin - Messi bärenstark

Quidura (Archiv)

Wieder eine ganz starke Leistung zeigte am späten Samstagabend unserer Zeit die vierjährige Fährhoferin Quidura bei ihrem ersten Auftritt im kanadischen Woodbine. Die von Graham Motion vorbereitete Dubawi-Tochter gewann als heiße 14:10-Chance die zur Gruppe II zählenden und mit 250.000 Dollar dotierten Canadian Stakes über 1800 Meter gegen Chad Browns Co-Favoritin Elysea´s World. Von Jockey Junior Alvarado zunächst auf Platz vier an der Innenkante postiert, musste die Fährhoferin eigentlich nur warten bis in der Zielgeraden eine Lücke aufging. Am Ende siegte sie noch ganz leicht mit „something in hand“ wie es der Rennbahnkommentator richtig ausdrückte.

Mit dem ebenfalls von Graham Motion betreuten Brümmerhofer Messi (41:10) kam während der Veranstaltung noch ein weiteres in deutschem Besitz stehendes Pferd an den Start. Und auch der New Approach-Sohn zeigte in den zur Gruppe I zählenden Northern Dancer Stakes über 2400 Meter eine seiner besten Leistungen. Nach einem Rennen im hinteren Teil des Feldes kam er in der 300.000 Dollar-Prüfung noch sehr gutgehend in die Gerade. Im Ziel musste er sich nur dem Sieger, Ashlee Brnjas Johnny Bear, und Charlie Applebys in Deutschland bestens bekannten Hawkbill geschlagen geben. Da er auf Platz drei nicht weit zurück den Zielpfosten passierte und eingangs der Geraden kurz die Spur wechseln musste, wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen.

Das Hauptrennen der Veranstaltung, die mit 800.000 Dollar dotierte und zur Gruppe I zählende Woodbine Mile wurde zur Soloveranstaltung des von Mark Casse trainierten World Approval. So gesehen Start-Ziel konnte der Northern Afleet-Sohn unter Jockey John Velazquez an der Innenkante immer wieder zulegen und kam am Ende der 1600 Meter-Strecke zu einem ganz leichten Erfolg. Etwas Pech hatte in der Zielgeraden der aus Irland angereiste und von Aidan O´Brian trainierte Lancaster Bomber. Er saß lange fest, bevor er sich unter Wayne Lordan frei entfalten konnte. An den Sieger wäre er aber auch bei einem besseren Rennverlauf wohl nicht mehr herangekommen.

(17.09.2017)