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Renaissance der Freudenau mit deutschen Pferden

Iraklion

Nach neun Jahren Pause veranstaltet die Traditionsrennbahn in der Wiener Freudenau am Samstag erstmals wieder Galopprennen.

Im Zentrum der Fünf-Rennen-Karte steht das zur nationalen Gruppe III zählende Österreichische St Leger über 2800 Meter. Mit dabei sind mit dem von Christian Sprengel trainierten Iraklion (Bauyrzhan Murzabayev) und Werner Glanz‘ Swordshire (Nicol Polli) auch zwei hiesige Pferde. Das deutsche Duo wird auf fünf Gegner treffen. Auch im Rahmenprogramm kommen einige deutsche Pferde an den Start. Schon zu ihren Hochzeiten war die Freudenau – vor allem zum Derby – regelmäßiges Ziel für die deutschen Quartiere.

„2008 hatten wir hier zum letzten Mal Rennen“, sagte Julia Habel, von der Interrace Rennbahn Management GmbH, am Dienstag gegenüber GaloppOnline.de. „Die Idee wieder Rennen in der Freudenau auszurichten kam von den Wiener Café Haus-Besitzern, die eine Sommerveranstaltung für ihre Gäste machen wollten. Die Rennen am Samstag sind so eine Art Generalprobe, ob es später möglich wäre wieder mehr Rennen auszurichten“, so Julia Hebel weiter. Für dieses Jahr ist es zunächst die einzige Veranstaltung. „Auch wenn einige Pferde gestrichen wurden, so waren wir mit dem Nennungsergebnis insgesamt sehr zufrieden.“

Auch wenn in der Freudenau seit 2008 keine Rennen mehr stattfanden, so diente das Areal seit dem ununterbrochen als Trainier-Bahn. Mit Tamara Richter und Gerald Martin trainieren aktuell zwei Trainer ihre Lots in der Freudenau.

(12.09.2017)