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Röttgener Riesencoup: Gyreka gewinnt die Oaks d'Italia

Mit Nagoya hatten das Gestüt Röttgen und sein Trainer Hans Blume die italienischen Oaks, das über 2200 Meter führende Gruppe I-Rennen, 1999 schon einmal gewonnen. Und am Samstag gab es auf der San Siro-Bahn in Mailand einen erneuten Triumph dieses Teams im Italo-Klassiker, der nach Nagoya und Meridiana schon den dritten Blume-Sieg bedeutete.

Adrie de Vries hatte der Stute gleich eine gute Lage an zweiter Stelle verschafft, an der 400 Meter-Marke ging sie nach vorne, löste sich leicht und kam auch durch den Angriff der von Clive Brittain trainierten Hallowed Dream (Nash Rawiller) nicht mehr in Gefahr.

Hinter dieser kam die bislang ungeschlagene Fair Nashwan (Mirco Demuro) auf den dritten Platz, knapp vor der zweiten deutschen Vertreterin, der von Mario Hofer trainierten Relais d'Aumale (Stephane Pasquier).

196:10 zahlte der San Siro-Toto auf den Sieg der Kallisto-Tochter, die als große Außenseiterin ins Rennen gegangen war. Alida Blume, die in Heumar die Oaks verfolgte: 'Das ist natürlich wieder ein großer Triumph für das Gestüt Röttgen und für meinen Vater, der in Mailand war. Da werden natürlich auch Erinnerungen wach, denn Gyrekas Vater Kallisto gewann 2000 in Italien das Derby in ganz großer Manier.'

Im Rahmenprogramm gab es in einem Altersgewichtsrennen über 1700 Meter (27.500 Euro) noch Platzierungen für Werner Glanz' Lindholm (Karoly Kerekes) und den von Hans Blume trainierten Wellango (Adrie de Vries), die die Plätze zwei und drei belegten.

Dagegen gab es für Imola (Mario Hofer/Stephane Pasquier) und Salontiger (Axel Kleinkorres/Alessandro Schikora) im Gran Premio d'Italia, einem Listenrennen für Dreijährige über 2000 Meter (99.000 Euro), nichts zu holen.

Imola wurde Sechster, Salontiger blieb als Siebter noch hinter ihm. Der Röttgener Wasili (Adrie de Vries) wurde brach sich hier ein Béin, was natürlich ein Wermutstropfen für das Röttgener Team war.

Alida Blume: 'Die Ärzte versuchen derzeit noch das Leben des Hengstes zu retten, aber es sieht, wie mir mein Vater sagte, nicht gut aus.'

(18.06.2005)