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Saisonauftakt in Neuss mit Asterblüte-Favoriten

Manchurian hat im Ausgleich III über 2300 Meter erste Chancen
Manchurian hat im Ausgleich III über 2300 Meter erste Chancen

„Auf ein Neuss“ in Neuss heißt es am Hessentor zur Saisonpremiere, wenn am Dienstag ab 16.55 Uhr acht Rennen in Zusammenarbeit mit der PMU anstehen (Zur Rennkarte). Zwei Handicaps der mittleren Kategorie stehen im Mittelpunkt der Neusser Saisoneröffnung. Der Preis der Stadt Neuss über 2300 Meter kann ein qualitätsvolles Feld vorweisen. Viel Vertrauen wird sicherlich der frische Sieger Kreuz As finden, der vor fast genau einem Jahr am Hessentor triumphierte. Seine Trainerin Erika Mäder, auch Besitzerin, agiert derzeit in großer Form. Auf einer 500 Meter weiteren Distanz tritt jetzt wieder Fürst Twen an, dem die längere Strecke als Speedpferd sicherlich entgegenkommt. Die zwei Vierjährigen im Feld sind aber das Salz in der Suppe. Stall Nizzas Jungleboogie, Derbysieger in den Niederlanden sowie Zweiter im Slovenske Derby und im Schweizer St. Leger, bewies schon als Zweijähriger seine Eignung für die Sandbahn. Diese besitzt auch Manchurian, der von Amateurchampion Vinzenz Schiergen geritten wird und bei seinem ersten Auftritt auf Dirt am Hessentor ganz überlegen gewann. Offenbar bekam er von seinem Vater, dem Breeders‘ Cup Classic-Sieger Curlin, die Eignung für Dirt mit in die Wiege gelegt. Über 1500 Meter führt der zweite Ausgleich III zum Abschluss der Karte, in dem mit More Than Honey die Favoritin ebenfalls aus dem Asterblüte-Stall kommen dürfte. Ihr Dortmunder Laufen kann man wohl streichen, alles was sie zuvor in Neuss zeigte, sollte aber für den Sieg ausreichen. Sascha Smrczek baut in diesem Rennen auf Rapideur und Beau Dreamer, die beide so etwas können, und zuletzt ordentliche Formen zeigten. Mister Mackenzie hat mit 65 Kilo absolutes Topweight zu tragen, als Bahn- und Distanzsieger ist er aber zu beachten. Nach seiner fünfwöchigen Pause greift erstmals wieder Martin Seidl in das Geschehen ein. Sein Ritt auf dem niederländischen Gast Do Wah Diddy Diddy erscheint im ersten Rennen der Karte, einem Ausgleich IV, sehr chancenreich, denn der Wallach gewann mit großer Autorität ein gut besetztes Altersgewichtsrennen und tritt nun mit günstiger Marke im Handicap an. Der Sieg eines Benelux-Gastes ist auch in der „Wettchance des Tages“ mit einer garantierten Auszahlung in der Viererwette von 10.000 Euro durch Mitchell mit Stephen Hellyn denkbar. Der Wallach aus Belgien sah auf dieser Bahn zuletzt lange wie ein möglicher Sieger aus.

(08.01.2016)