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Wie schätzt "Andrasch" seine Titelchancen ein?

Andrasch Starke
Andrasch Starke

Unmittelbar nach Weihnachten, beim PMU-Renntag auf der Dortmunder Sandbahn, geht es am morgigen Sonntag in die vorletzte Runde und damit um entscheidende Punkte im Championatskampf der Jockeys. Hier werden sich Alexander Pietsch und Andrasch Starke wie zuletzt am 23. Dezember in Wambel ein spannendes Duell liefern, das sich wie ein roter Faden durch die meisten der insgesamt sieben Prüfungen ziehen wird (Hier geht's zum Championat).

Am vergangenen Mittwoch ritt Alex Pietsch allerdings einen recht komfortablen vier Punkte-Vorsprung auf Andrasch Starke heraus, sodass im zwei Tage vor Weihnachten noch ultraspannenden Titelkampf etwas die Luft raus ist. Aber wer den Vollprofi Starke kennt, der weiß, dass unser Weltklasse-Jockey bis zur letzten sich bietenden Chance kämpfen wird. GaloppOnline wollte am Samstagmorgen, einen Tag vorm „Semifinale“, wissen, wie der Asterblüte Stalljockey seine Chancen einschätzt.

„Natürlich ist es nicht leicht mit vier Zählern Rückstand, aber ich versuche trotzdem mein bestes. Da ich ja mehrere Monate im Ausland war, und in dieser Zeit keinen Einfluss auf das Championat hatte, war ich verwundert, als ich Ende November aus Japan zurückkam, dass ich so knapp hinter dem Führenden lag. Alex war das ganze Jahr über fleißig und darf sich, wenn er es schafft, dann allerdings auch mit Recht über sein erstes Championat freuen“, Andrasch Starke ist eben nicht nur ein Top-Profi sondern auch ein fairer Sportsmann.

Neun Siege gelangen Alexander Pietsch im November, als Starke den kompletten Monat in Japan engagiert war. Das hört sich zwar viel an, war aber eben nicht genug, um sich im Championat entscheidend abzusetzen. Denn Andrasch Starke hatte vor seiner Japan-Abreise gesagt, dass, wenn der Abstand zu groß wäre, er die Saison beenden würde. Spannend wird es also, ob Pietsch am Sonntag der ultimative Vorsprung gelingt.

Mit einem Ausgleich II über 1.800 Meter wird den deutschen Rennsportfans in Dortmund endlich auch mal wieder eine für die Wintermonate bessere Prüfung angeboten. Hungrig nach den galopprennfreien Feiertagen sollten die deutschen Galopperfreunde allemal sein, sodass man hoffentlich wie in früheren Zeiten in Dortmund ein volles Haus erwarten darf (Zum Tagesmarkt).

(27.12.2015)