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Schafft Schiergen Führungswechsel?

Royal Solitaire wird in Wambel die heißeste Favoritin sein
Royal Solitaire wird in Wambel die heißeste Favoritin sein

Am vergangenen Dienstag ist Peter Schiergen mit seinem Neusser Doppel im Trainerchampionat ganz dicht an Andreas Wöhler herangerückt. Lediglich einen Punkt Rückstand hat der Asterblüte-Chef nun noch auf seinen Ravensberger Kollegen. Am Sonntag in Wambel wird Peter Schiergen noch einmal persönlich zugegen sein, dann geht es in den Urlaub. Vielleicht sogar mit der Führung im Championat? Gut möglich, denn während Andreas Wöhler keinen Starter nach Dortmund transportiert, spannt Schiergen gleich drei Pferde an. Die größte Chance sollte die Ammerländerin Royal Solitaire sein, die im siebten und letzten Rennen an den Start kommen wird. Die Shamardal-Tochter gewann in diesem Jahr in Hannover einen Ausgleich II und hat sich sogar schon auf Listen-Parkett präsentiert.

In Fontainebleau wurde die Stute bei ihrem letzten Start Siebte. In der doch überschaubaren Gesellschaft am Sonntag sollte sich die Schiergen-Lady schadlos halten. Auch für Andrasch Starke, der im Kampf um den Titel jeden Punkt braucht, bietet sich mit Royal Solitaire eine Top-Chance. Zwei Pferde bietet Peter Schiergen für den Stall Shrek auf. Sowohl Ottilie als auch More Than Honey werden von Vinzenz Schiergen geritten. Letztgenannte tritt im Ausgleich III an. Zuletzt hätte es die Kheleyf-Tochter fast gepackt, unterlag aber denkbar knapp gegen Leoderprofi. „Bei ihr muss wirklich alles passen“, sagte Peter Schiergen am Dienstag in Neuss. Dafür hat man wieder die Außenbox beantragt. Gefahr droht Schiergen in diesem Rennen ausgerechnet von Andrasch Starke, der den Ritt auf dem Niederländer The Paco Kid erhielt. Der Paco Boy-Sohn ist eine der Entdeckungen der „Dirt“-Saison. Bei zwei Starts in Neuss kam er jeweils zu Siegen, doch muss das nicht auch für die Dortmunder Bahn gelten.
Während Starke versuchen wird, den Rückstand im Jockey-Championat zu verkürzen, geht es für den führenden Alex Pietsch darum, sich ein wenig Luft zu verschaffen. Zwei Siege liegen die beiden Kontrahenten auseinander. Ein Rennen sollte Pietsch in der Ruhrgebietsmetropole auf jeden Fall gewinnen können. Im „Opener“ ist er erneut der Partner des von Sascha Smrczeks vorbereiteten Seewolf. Mit dem Tertullian-Sohn gewann der 43-Jährige in Frankfurt den Hessenpokal auf Ausgleich II-Niveau. Hier gilt im Grunde das Gleiche, wie im Falle Royal Solitaires. Seewolf sollte sich schadlos halten. Am ehesten könnte noch Joy to the world als Gegner in Frage kommen. Diese Stute wird ausgerechnet von Andrasch Starke geritten.

Neben der „Wettchance des Tages“ (6. Rennen), in der 10.000 Euro garantiert ausgezahlt werden, kommen am Sonntag noch zwei „Jackpot-Rennen“ zur Austragung. So gibt es im zweiten Rennen in der Zweierwette einen Jackpot von 1.000 Euro und im dritten Rennen in der Dreierwette einen Jackpot von 2.882,29 Euro. In diesen Prüfungen sollte man also sein Glück auf jeden Fall einmal probieren.
 

(10.12.2015)