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Sirius und Beau Temps siegen in Saint-Cloud

Sirius

Was für ein Renntag für die deutsche Equipe am Mittwochabend in Saint-Cloud! Auf der Bahn in der französischen Metropole Paris siegte nicht nur Hella Sauers Valley Kid (siehe Extratext), sondern es gab durch den von Andreas Suborics trainierten Molenhofer Sirius, und Sascha Smrczeks Beau Temps noch zwei weitere Siege, sodass insgesamt nicht weniger als drei der acht Rennen nach Deutschland gingen.

Zunächst war es Stall Tee-Times Beau Temps, der unter Delphine Santiago als 61:10-Chance ein Verkaufsrennen über die Meile, das mit 16.000 Euro dotiert war, überlegen mit fünfeinhalb Längen Vorsprung gewann. Start-Ziel ließ der Rip van Winkle-Sohn nie einen Gegner in seine Nähe kommen, und stand früh als Sieger fest. Das gute deutsche Ergebnis in diesem Rennen komplettierte als Dritter der von Hella Sauer vorbereitete Better on Sunday, der als Riesenaußenseiter den dritten Platz belegte.

Mit ganz anderer Taktik kam Andreas Suborics' Sirius in einem über 2400 Meter führenden, mit 28.000 Euro dotierten Altersgewichtsrennen auf Course D-Niveau zum Zuge. Denn Maxime Guyon ritt den als 28:10-Favoriten gestarteten Dashing Blade-Sohn, der zum ersten Mal in seiner Karriere ohne Scheuklappen an den Start kam, aus der Reserve. Lange lag der Gruppe I-Sieger, der seit seinem Erfolg im Großen Preis von Berlin 2014 kein Rennen mehr gewonnen hatte, auf dem letzten Platz.

An der Außenseite war der Hengst aber in der Zielgeraden das stärkste Pferd, wurde immer druckvoller, und fing den lange führenden Schimmel Eye in the Sky, den Sieger des "Langen Hamburgers" von 2015, noch mit einem kurzen Hals ab. Der zweite deutsche Starter in diesem Rennen, Waldemar Hicksts Notre Same, mischte bis zum Schluss für ein Platzgeld mit, verpasste als Vierter den dritten Rang nur um einen kurzen Kopf.

(19.04.2017)