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Twain schockt Ebeltoft und erster Nenadovic-Sieg

Twain (vorne) bezwingt den Favoriten Ebeltoft
Twain (vorne) bezwingt den Favoriten Ebeltoft

Das interessanteste Rennen aus sportlicher Sicht war am Samstagabend in Dortmund das Altersgewichtsrennen über 1950 Meter, denn hier kam der von Peter Schiergen trainierte St. Moritz-Kandidat Ebeltoft an den Start, der seinen Einstand für seine neuen Besitzer Barbara Suter und Dr. Hans-Jürg Zinsli gab. 15:10 stand der aus Ebbesloher Zucht stammende Vierjährige, als das Feld auf die Reise ging (Zum Video). Unterwegs sah man den Lawman-Sohn auch gleich in vorderer Linie, allerdings löste sich bereits in früher Phase des Rennens eine angelegte Bandage bei dem Favoriten. Dennoch schien er lange nach Hause kommen zu können. Doch Vinzenz Schiergen musste sich dem von Erika Mäder trainierten Bahnspezialisten Twain geschlagen geben, der genau auf der Linie einnickte, und einen Kopf-Vorteil hatte. 51:10 gab es auf den Erfolg des von Eva-Marie Zwingelstein gerittenen Wallach. Deutlich zurück wurde Eliza Dritte. Nicht vergessen wird den Dortmunder Renntag sicher Katharina Nenadovic, denn die Auszubildende von Trainer Christian von der Recke kam im zweiten Rennen mit dem von ihrem Chef trainierten Montjeu-Sohn Kimgdom zu ihrem ersten Sieg überhaupt (Zum Video). 13 Längen Vorsprung hatte der 98:10-Außenseiter im Ziel vor Ismay, hinter der der Favorit American Day den dritten Platz belegte. Die beiden Ausgleiche III des Tages wurden von den Favoriten gewonnen. Im mittleren Handicap über 1800 Meter siegte Toni Potters‘ Pleasantpathfinder unter Maxim Pecheur als 47:10-Chance leicht und locker gegen die Smrczek-Pferde Springtime Love und Bombelli. Die meisten Schwierigkeiten hatte der Sieger dabei vor dem Start gemacht, denn er stellte die Geduld des Starters und dessen Mannschaft auf eine harte Probe. Der Sieg im 1200 Meter-Ausgleich III ging mal wieder in die Niederlande, wo Piet van Kempen Thorpe Bay trainiert, der sich zur Quote von 24:10 unter Ian Ferguson sicher gegen Emirati Spirit durchsetzte, hinter dem The Paco Kid den dritten Platz belegte. Doppelerfolge gab es am Samstag keine.

(23.01.2016)