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Über "Down Under" in Richtung Dubai?

Magic Artist in den Farben von Australian Bloodstock
Magic Artist in den Farben von Australian Bloodstock

Nach zwei vierten Plätzen im australischen Flemington nimmt Australian Bloodstocks von Andreas Wöhler trainierter Magic Artist nun Kurs auf sein drittes Gruppe I-Abenteuer Down Under.

Am übernächsten Samstag bestreitet der Iffraaj-Sohn seine dritte Prüfung auf höchstem Parkett. Dazu war vor wenigen Tagen ein Zwei-Stunden-Flug von Melbourne nach Perth nötig gewesen. Andreas Wöhler am Donnerstag gegenüber der „Sport-Welt“: „Wir konnten jetzt den australischen Spitzenjockey Damien Oliver verpflichten, und schon steht Magic Artist bei den Festkursen in der Favoritenrolle.“ Den australischen Rennsportfans war natürlich nicht entgangen, welch riesiges Pech Magic Artist bei seinem ersten Australien-Auftritt hatte, als er förmlich angehalten als Vierter die Linie passierte, keine Länge vom Sieger weg. Beide Rennen waren jeweils mit insgesamt 1 Million australische Dollar dotiert. Magic Artist verdiente bei seinen beiden vierten Plätzen umgerechnet 60.810 Euro.

Andreas Wöhler: „Bei seinem zweiten Start in Australien ist er auch sehr gut gelaufen, war erneut ganz dicht beim Sieger, doch waren am Ende die 1600 Meter zu kurz. In Perth geht es nun wieder über 1800 Meter.“ Das ist auch die Distanz, auf der Magic Artist möglicherweise zu Beginn des kommenden Jahres seinen ersten großen Auftritt haben könnte. „Wir spielen mit dem Gedanken, den Hengst in Dubai an den Start zu bringen, wobei das Dubai Duty Free das Hauptziel wäre. Entscheidend ist, wie sich Magic Artist nach seinem nächsten und dritten Australien-Auftritt fühlt. Er könnte gleich nach Dubai reisen, andererseits könnte es aber auch sein, dass er zuerst wieder nach Deutschland zurückkehrt“, so Andreas Wöhler, der das Dubai Duty Free 2004 mit Paolini in totem Rennen mit dem De Kock-Schützling Right Approach gewann.
 

(27.11.2015)