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Um 21.15 Uhr begann das Japan-Abenteuer

Guignol (Archivfoto)

Am 26. November findet auf dem Tokio Racecourse der zur Gruppe I zählende und mit 648 Millionen Yen (etwa 4,9 Millionen Euro) dotierte Japan Cup über 2400 Meter statt. Mit von der Partie werden mit Hans-Jürgen Gröschels Iquitos und Guignol aus dem Rennstall von Jean-Pierre Carvalho auch zwei Deutsche sein.

Beide machten sich am Montag mit dem Transporter Richtung Flughafen Frankfurt am Main auf, um dort um 21:15 Uhr mit Ziel Tokio abzuheben. Iquitos, der in diesen Rennen schon zum zweiten Mal antritt - im vergangenen Jahr belegte er Rang sieben -, wird wie 2016 von Simone Harnischmacher begleitet. Assistenztrainerin Janina Reese verstärkt das Vorab-Team, während Hans-Jürgen Gröschel erst am kommenden Dienstag nachreist. „Unser Kleiner ist immer noch sehr gut drauf. Wir rechnen uns schon etwas aus. Auf jeden Fall wollen wir die Platzierung aus dem Vorjahr toppen. Das ist zunächst einmal das Ziel,“ so Gröschel am Montagmorgen am Telefon.

Guignol reist in Begleitung von Jockey Michael Cadeddu und Betreuer Kurt Erven, für den es nach Ivanhowe und Ito bereits die dritte Japan-Tour ist. Auch er ist laut seinem Coach in bester Verfassung und bereit für seine bislang vielleicht schwerste Aufgabe. „Guignol geht es sehr gut. Wir wissen natürlich, dass die Japaner zu Hause immer schwer zu schlagen sind. Zu den Gegnern kann ich noch nicht viel sagen, da das Starterfeld noch nicht endgültig feststeht. Grundsätzlich gesehen halte ich eine Platzierung unter den ersten Sechs für eine gute Leistung“, so Jean-Pierre Carvalho. „Die Taktik wird auch von der  Startbox abhängig sein.“ Beide Trainer sind sich der Schwere der Aufgabe, die seit Jahren fest in japanischer Hand ist, bewusst, reisen aber mit Zuversicht in das Land des Lächelns (Zum Langzeitmarkt).

(13.11.2017)