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Veneto nach Pietschs Klasse-Ritt jetzt Gruppe-Sieger

Mit dem Großen Preis von RONDO FOOD - Niederrhein-Pokal (55.000 Euro) der Gruppe III ging am Sonntag in Krefeld die deutsche Gruppesaison zu Ende. Wie schon im Herzog von Ratibor-Rennen kamen sechs Pferde an den Start, nur ging es dieses Mal über 2050 Meter und es waren dreijährige und ältere Pferd angesprochen.

Einer, der die ältere Garde vertrat, war der von Andreas Suborics für das Gestüt Winterhauch trainierte Veneto (150:10), der zum ersten Mal seit seinem zehnten Platz im Mehl-Mülhens-Rennen 2016 wieder in einem Gruppe-Rennen an den Start kam. Trainer Andreas Suborics und Jockey Alexander Pietsch hatten sich für die Prüfung eine besondere Taktik zurecht gelegt. In der Gegenseite beorderte Pietsch den vierjährigen New Approach-Sohn ganz nach außen. Mit sechs Längen Vorteil bog dieser in den letzten Bogen ein, wurde aber mit Erreichen der Zielgeraden sofort von Devastar (Markus Klug/Martin Seidl) und Capitano (Jens Hirschberger/Lukas Delozier) unter Druck gesetzt. Doch Veneto hielt den Angriffen stand und legte an der Spitze immer wieder zu und kam schließlich zu seinem ersten Erfolg auf Gruppe-Parkett. Dahinter passierten Devastar und Capitano die Linie. Nichts zu sehen war hingegen vom heißen Favoriten Colomano. Der Klug-Schützling ging unterwegs an letzter Stelle, kam aber in der Zielgeraden nie weiter. Er wurde letztlich Fünfter (Zum Video).

"Ich war extra in der Gegenseite und habe auch Fotos vom Geläuf gemacht, die ich Alex dann gezeigt habe. Wir hatten ja nichts zu verlieren und haben es einfach versucht", sagte Andreas Suborics nach dem Rennen. "Alex hat es dann auch super umgesetzt. Eigentlich braucht Veneto aber guten Boden." Für Alexander Pietsch war es der zweite Erfolg binnen 30 Minuten. Zuvor gewann er bereits mit Pardels (61:10) den Ausgleich III über 2050 Meter (Zum Video).

 

 

 

(05.11.2017)