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Zwei Youngster-Siege: Asterblüte-Team holt auf

Andrasch Starke freut sich über den ersten Sieg von Nimrod
Andrasch Starke freut sich über den ersten Sieg von Nimrod

Das Asterblüte-Team um Trainer Peter Schiergen und Stalljockey Andrasch Starke präsentierte sich beim letzten Grasbahnrenntag der Saison in bester Form. Beide Rennen für die Zweijährigen gingen in das Weidenpescher Quartier, und sowohl Trainer, als auch Reiter konnten mit diesen beiden Erfolgen wichtige Punkte im Championatskampf gutmachen, in dem beide derzeit auf dem zweiten Platz liegen.

Im ersten Rennen, der 1200 Meter-Prüfung, in der nur fünf Pferde an den Start kamen, war es aber eine ganz enge Sache. Andrasch Starke, der bei seinem ersten Ritt nach seiner Rückkehr aus Japan gleich punkten konnte, musste schon seine ganze Jockeyship in die Waagschale werfen, um die Fährhoferin Lagoa, die als 18:10-Favoritin ins Rennen gegangen war, mit einem kurzen Kopf Vorsprung als Siegerin vor Toni Potters' Dafina über die Linie zu bringen. Zehn Längen zurück wurde der tschechische Gast Poker Run Dritter (Zum Video).

Eine Stunde später gab es dann den zweiten Treffer für das Erfolgsteam, als sich Stall Nizzas, in seinem Quartier hoch gehandelter Hengst Nimrod nach drei zweiten Plätzen endlich aus der Maidenklasse verabschieden konnte. Als 15:10-Favorit gestartet, behauptete sich der High Chaparral-Sohn sicher mit einer halben Länge Vorsprung gegen den gut debütierenden Hirschberger-Schützling Berghain. Dritte wurde drei Längen zurück die Wöhler-Stute Wahiba (Zum Video).

Für Peter Schiergen bedeutet das den 64. und 65. Championatspunkt, Starke kommt auf 76 Zähler. Doch ihre Konkurrenten im Titelkampf, Andreas Wöhler, bzw. Alexander Pietsch schlugen postwendend zurück. Für Wöhler punktete die Ravensberger Dreijährige Wiesenblüte, als sie unter Eduardo Pedroza als 18:10-Favoritin das Maidenrennen der Dreijährigen über die für sie wohl etwas zu kurze Meile für sich entschied. Somit steht es bei den Trainern aktuell 68:65 für Andreas Wöhler, am Dienstag geht es in die nächste Runde, wenn beide Trainer auch in Neuss Starter haben. In diesem Rennen gab es in der Zielgeraden einen Zwischenfall, als sich die Debütantin Sandona ein Bein brach.

Auch Alexander Pietsch konnte sich über einen Treffer freuen. Mit dem von Christian Sprengel für Marlene Haller trainierten Birthday Prince war er aber im Altersgewichtsrennen über die Meile eigentlich nur Passagier, denn der Areion-Sohn siegte als 10:10-Favorit hochüberlegen mit 13 Längen gegen nur drei Gegner. Seine stärksten Konkurrenten hatte er bereits am Morgen verloren, als sowohl Al Queena, als auch Renny Storm abgemeldet wurden. Alexander Pietsch hat somit mit 77 Siegen nach dem vierten Rennen einen Punkt mehr auf dem Konto, als Andrasch Starke.

RaceBets kürzte nach dem Renntag Andreas Wöhler noch einmal um zwei Punkte, lediglich 12:10 gibt es noch darauf, dass Andreas Wöhler seinen Vorsprung über die Linie retten wird. Auch der Kurs auf Alexander Pietsch fiel von 16 auf 14:10, während es auf Andrasch Starke nun 26:10 gibt. Als der Wettmarkt am Anfang der Saison eröffnet wurde, notierte Pietsch bei RaceBets bei 250:10.

(06.12.2015)