Endlich ist er zur?ck: Cheirokratie gibt sein Comeback

Am Sonntag meldet sich der Winterfavorit zurück. Oder kurz: Cheirokratie ist wieder da. Auf der Galopprennbahn in Frankfurt-Niederrad wird der dreijährige Hengst nach langer Verletzungspause endlich wieder ins Interesse der Öffentlichkeit rücken. Und es könnte sogar sein, dass der Hengst da wieder anfängt, wo er seinen größten Erfolg gefeiert hat. Und zwar auf Gruppeparkett im Artur Andersen Euro-Cup.

Aufatmen im Belenus-Lager: Kurze Pause, dann Mailand?

Nach der Bosporus-Trophy ging ein Schreck durch Knochen der Turfsyndikats-Mitglieder. Ihr Held und Derbysieger Belenus kam lahm aus dem Rennen in der Türkei zurück. Noch in Istanbul wurde der Lomitas-Sohn in die Klinik gebracht und geröntgt. Dann das Aufatmen: Nichts passiert, der Hengst hat keinen schlimmeren Schaden davongetragen. 'Wir hatten natürlich schon einen Schock, weil er lahm aus dem Rennen kam. Glücklicherweise ist es nichts Ernstes und er scheint sich nur verknackst zu haben. Oder es war wegen des verlorenen Eisens', so Trainer Andreas Wöhler.

Welcome Back! Silvano wieder in Deutschland gelandet

Am Montag Abend ist der Fährhofer Superstar Silvano am Frankfurter Flughafen gelandet und hat seit mehreren Wochen wieder erstmals deutschen Boden betreten. Der Lomitas-Sohn kommt direkt aus New York, wo er am Samstag in den Man O´War Stakes einen guten zweiten Platz erzielte. Zwar ist der Hengst nun wieder in Deutschland, doch wird man ihn auf einer deutschen Rennbahn wohl so schnell nicht sehen. Zumindest nicht in Aktion, denn auch die nächsten Stationen auf der Welt-Tournee von Silvano liegen im Ausland.

Die Bayern & die Galopper: Gemeinsame Benefiz-Aktion

Wenn alte Weggefährten aus erfolgreichen Bayern-Zeiten zusammentreffen, dann „funkt´s“ auch heute noch: Paul Breitner, Norbert Janzon, Fritz Hautsch und Kurt Zwingmann (einst Merkur-Redakteur, heute Geschäftsführer bei den Galoppern in Riem) erzählten von ihren Benefiz-Ideen und fanden ganz schnell eine gemeinsame Basis. Für die Multiple-Sklerose-Kontaktgruppe Aschheim gibt es nun zwei gemeinsame Benefiz-Aktionen.

Stutenqueen Saldenschwinge: Sieg vor Boana & Abitara

Nachdem durch den Sieg von Narooma bereits das Hauptrennen vom Samstag in den Stall von Andreas Schütz gewandert ist, hat der Kölner Erfolgstrainer auch am Sonntag das wichtigste Rennen des Tages gewonnen. Denn im 74. Deutscher Stutenpreis war Saldenschwinge einfach zu gut für die Konkurrenz, ließ sogar der großen Favoritin Abitara nicht den Hauch einer Chance. Die Ittlingerin war als 16:10-Chance in das Gruppe III-Rennen gegangen, wurde am Ende sogar nur Dritte.

Maitre Levy siegt: Hofer holt Hoppegartener Herbst-Preis

Am Samstag weilte Trainer Mario Hofer in Istanbul, während National Trust den Preis der Stadt Wien gewann. Und auch am Sonntag war der Österreicher nicht da, wo die Erfolgsmusik für ihn spielte. Denn als in Hoppegarten im Stall Löwenherz-Rennen der dreijährige Hengst Maitre Levy gewann, mußte Hofer in Krefeld satteln. „Herr Hofer, immer wenn sie nicht vor Ort sind, gewinnen sie dir großen Rennen!“ Hofer dazu: 'Das ist das kleinste Problem. Ich habe eine sehr gute Mannschaft und immer sehr gute Leute vor Ort.

Yavana?s Pace siegt, Duke auf Platz 5 mit Topleistung

Zwar kam Duke D´Alba im Prix Gladiateur 'nur' als fünftes Pferd ins Ziel, und doch zeigte der Duke im Bois de Boulogne in Paris eine der wohl besten Leistungen seines noch jungen Galopperlebens. Fast hätte es für den Steher-Crack des Gestüts Park Wiedingen zu mehr gereicht, nur knapp eine Länge trennten den Fuchs vom dritten Rang. Macht aber nichts, denn im Lager des Pferdes war man auch mit diesem fünften Platz mehr als zufrieden. Und man bekommt dafür immerhin noch 20.000 Francs überwiesen.

Au?enseiter Orfisio schnappt sich Zweij?hrigen-Highlight

Das Herzog von Ratibor-Rennen in Krefeld endete am Sonntag mit einer kleinen Überraschung. Denn als sich die Boxen für das wichtigste Zweijährigen-Rennen im Stadtwald öffneten, rangierte der Hengst Orfisio als vorletzter Außenseiter am Wettmarkt. Nur Garden of Eden (183:10) stand am Totalisator noch länger. Als das Rennen entschieden war, standen die Besitzer beider Pferde auf dem Treppchen. Garden of Eden, trainiert von Erika Mäder, wurde unter Hana Mouchova guter Dritter. Und Orfisio gelang der ganz große Wurf, er schnappte Sieg in dem Listenrennen.

F?nf deutsche Pferde in Wielka Warszawska genannt

Polen rüstet zu einem Highlight seines Galopper-Jahres, der Wielka Warszawska. Das ist das Rennen, welches seit 1895 auf der Distanz von 2600 Metern ausgetragen wird. Und das ist das Rennen, mit dem Polen hofft, im 21. Jahrhundert an Renommee zu gewinnen und im Konzert der europäischen Top-Rennen mitzumischen.

Banyumanik am Bosporus abgest?rzt: Nur Vorletzter!

'Wir wollen eigentlich nicht verlieren', hatte Trainer Mario Hofer vor dem Rennen von Banyumanik in der Türkei gesagt. Es kam schlimmer. Man hatte nicht verloren, man stürzte förmlich ab in der Topkapi-Trophy. Nur Platz vier blieb im Ziel für den deutschen Gruppesieger. Was war los mit Banyumanik? Unter Andreas Boschert marschierte der Hengst wie gewohnt von der Spitze aus, die ohnehin nur vier Verfolger im Genick. Bis Mitte der Geraden ging die Taktik auf. Doch eben nur bis dort. Denn dann schritt der einheimische Galopper Dunya Guzeli zum Angriff.

K?nig vom Bosporus: King?s Boy siegt vor Belenus

Nach der Pleite von Banyumanik ist es nun doch zu einem versöhnlichen Ende für die deutschen Galopper am Bosporus gekommen. Denn das zweite Hauptrennen des Tages, die Bosporus-Trophy, wurde eine rein deutsche Angelegenheit. Manfred Hofer hatte es gehofft, hatte gegenüber GaloppOnline.de die Hoffnung auf eine deutsche Zweierwette ausgesprochen. Und sein Wunsch wurde erfüllt. Nicht aber die eigentliche Nummer 1 des 'Hofer-Lots' machte das Rennen, sondern der erst vor knapp zwei Wochen in Iffezheim erfolgreiche King´s Boy.

Narooma auf dem Weg zur K?nigin: Volltreffer Nummer 2

Das Vertrauen der Wetter war schier grenzenlos in diese Stute. 14:10 notierte Narooma am Mülheimer Toto, als sich am Samstag die Boxen zum 49. Berberis-Rennen öffneten. Und es war alles gerecht-fertigt, denn diese zwei Jahre alte Stute war in Mülheim wieder einmal nicht zu schlagen. Mit Championjockey Andrasch Starke schnappte sich Narooma nach ihrem Debutsieg an gleicher Stelle gleich auch die zweite Prüfung der Mülheimer Drei-Rennen-Serie für zweijährige Stuten.

Kein Banyumanik-Boden, Preis von Wien als Trostpflaster

Nach der Topkapi-Trophy war in den Gesichtern des Banyumanik-Teams schon deutlich die Enttäuschung zu sehen. Zu einfach sah das Rennen im Vorhinein aus, zu leicht malte man sich den Sieg am Bosporus wohl aus. Doch dass man an diesem Samstag bei über 30 Grad nicht den wahren Banyumanik gesehen hat, bleibt wohl außer Frage. Trainer Mario Hofer versuchte unmittelbar nach dem Rennen am Telefon gegenüber GaloppOnline.de Gründe für das schlechte Abschneiden zu finden:

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