Aus der Klinik in die Dom.Rep.: Minarik tankt nach OP auf

Der Satz könnte von jedem Patienten kommen. 'Ich gehe nicht gerne ins Krankenhaus.' Verständlich, denn wenn man sich in der Klinik aufhält, kann man als Jockey seinem nor-malen Job nicht nachgehen, muss aussetzen. Wie Filip Minarik (Foto), der am Montag in Köln Platten und Schrauben von seinem Schlüsselbein-bruch entfernt bekam. Schon am Dienstagmorgen konnte er das Krankenhaus wieder verlassen.

Top-Stute Uriah vor dem finalen Remmert-Start in Florida

Die letzte Starterin in der hocherfolgreichen Trainerkar-riere von Harro Remmert wird die Acatenango-Tochter Uriah (unser Foto noch in alten Farben) sein, die am 28. Dezember für den Kölner Coach nochmal auf Punkte-jagd geht. Nachdem Tiers above in Dortmund den letzten Harro Remmert-Starter auf deutschem Boden in einen Sieg ummünzen konnte, will ihm Uriah in den USA nacheifern.

Ex-Jockey Reid kauft Silvano- und Sabiango-Schwester

Der erste Tag der Mutterstuten-Auktion bei den December Sales in Newmarket verlief auch aus deutscher Sicht recht erfolgreich. Denn gleich eine ganze Reihe vielversprechender An- und Verkäufe hatte es gegeben. Wir haben im Folgenden nur die wichtigsten Aktivitäten zusammen-gestellt, ohne Anspruch auf Vollstän-digkeit. Interessant: Ex-Jockey John Reid (Foto) erwarb die Silvano- und Sabiango-Schwester Spririt Queen für 26.000 Guineas.

Macau: Volles Champion-Programm & Mundry gesperrt

Am Sonntag ist Andrasch Starke in Macao gelandet. Die ehemalige portugiesische Kolonie ist in den nächsten zweieinhalb Monaten die Wahlheimat des Champions. Das Abenteuer Macao beginnt für den 28jährigen gleich mit viel Arbeit, denn am Dienstag steigt er gleich in zehn der zwölf Rennen in den Sattel. Mehr ist in Macao nicht möglich.

'Ich bin gut angekommen und freue mich auf die ganze Sache. Es ist sehr schön, dass ich hier gleich auf Anhieb soviele Ritte habe. Zu den Chancen der Pferde kann ich natürlich noch nichts sagen', so Starke (Foto).

'Song' und 'King' in Frankreich ohne Listen-Siegchance

Im letzten Jahr hatte es für Trainer Horst Steinmetz (unser Foto) und den Stall Nizza im Prix Edellic, Listenrennen (41.000 Euro) über 2000 Meter, durch Bedford Forrest noch einen Volltreffer gegeben. Und auch in diesem Jahr versuchte sich der Neusser Coach mit Song of Nice in diesem Rennen in Fontainebleau.

Jetzt nach Hong Kong: Suborics' n?chste Asien-Station!

Japan-Frankreich-Deutschland-Japan-Hong Kong. Ein Routing der ungewöhnlichen Art. Zugleich der Reiseplan eines in Deutschland tätigen Jockeys, der in Asien in den nächsten Wochen noch für Furore sorgen kann: Andreas Suborics (Foto), der am Wochenende in Osaka an der World Super Series der Jockeys teilgenommen hat.

Bereits am Montag bestieg der Ullmann-Privatjockey erneut das Flugzeug, diesmal mit dem Ziel Hong Kong. In der ehemaligen Kronkolonie winken bis März jede Menge Dollar. Es ist die Zeit von Andreas Suborics als Clubjockey.

Jetzt erobert Ullmann auch die USA: Sieg Nummer drei

Er hatte einmal mehr eine Riesensaison in Deutschland und auf internationalem Par-kett. Nicht nur die Namen Guadalupe und Simoun haben das eindrucksvoll belegt. Aber der Erfolgshunger Georg Baron von Ullmanns (Foto) ist noch längst nicht gestillt. Doch nun hat diese prägende Figur der hiesigen Turf-Szene ein neues Gebiet erschlossen, hat in den USA groß zuge-schlagen.

Guadalupe ist voll auf Kurs f?r HK, Paolini fliegt am 6. Dez

Paul Harley (unser Foto zu-sammen mit Peter Schiergen) und Super-Stute Guadalupe flogen bereits am Freitag vom Flughafen Frankfurt/Main in Richtung Fernost ab, um eine optimale Vorbereitung für Georg Baron von Ullmanns Ausnahmestute zu gewährleisten. Alles läuft nach Plan für die Monsun-Stute, die am 15. Dezember in der Hong Kong Vase das i-Tüpfelchen auf ihre sensationelle Saison setzen möchte.

Ex Derby-Hoffnung Somotillo demn?chst ein H?rden-Ass?

Der vierjährige Lavirco-Sohn Somotillo (unser Foto vor dem Derby) galt im vorigen Jahr lange als Hoffnung für ganz große Prüfungen, konnte sich im Derby nicht in Szene setzen und laborierte das ein oder andere Mal an diversen Verletzungen. In dieser Saison ging es nach zwei Aufbaustarts auch nicht so recht weiter, gerade in einem Münchener Listenrennen enttäuschte der Rau-Galopper arg.

Nimba nimmt sich den Siegpreis ganz locker nach Hause

Die Sandbahn hat wirklich ihre eigenen Gesetze. Das beka-men auch die Besucher und Wetter der Veranstaltung am Sonntag zu spüren. Denn sieht man vom Hauptereignis einmal ab, wurden die meisten Rennen am Hessentor diesmal von Pferden gewonnen, die an oder bei der Spitze galoppierten.

Frankfurter Speedwirbel Night Venus gl?nzt auch am Tag

Selbst wer reichlich Asse im Ärmel hat, kommt manchmal doch nicht zum Super-Coup. So erging es am Sonntag dem Neusser Coach Trond Hansen, der vier Pferde in das Buchmacher Michael Sie-berts - Auktionsrennen der Sandbahn-spezialisten geschickt hatte. Denn der Erfolg auf Nationaler Listen-Bühne am Hessentor wanderte nach Frankfurt.

Respekt: Pardus auch in der Hindernis-Hochburg stark

Unterwegs mochte man fast schon an einen Volltreffer glauben. Doch auch wenn es in der Endabrechnung nicht ganz klappte, hat sich Stall Königsforsts Klasse-Wallach Pardus (Foto außen) auch in der Hindernis-Höhle des Löwen beachtlich geschlagen. Bei seinem Auftritt am Sonntag erreichte der Sechsjährige mit Peter Gehm Platz fünf.

Einmal Vierter: Suborics mit ordentlicher Osaka-Ausbeute

Er hat Turf-Deutschland einmal mehr würdig vertreten, auf internationalem Spitzen-Parkett eine gute Figur abgegeben: Andreas Suborics (Foto), inzwischen längst zu einem Welten-bummler in Sachen Galopprennsport geworden, konnte mit dem Ergebnis der World Jockeys Super Series im japanischen Osaka zufrieden sein.

Denn nach zwei mehr oder weniger chancenlosen Ritten am ersten Tag (Samstag) lief es beim Finale am Sonntag ungleich besser. Gleich beim ersten Versuch erreichte der Gast aus Deutschland einen vierten Platz dieses Wettstreits der besten Sattelkünstler der ganzen Welt.

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