Auktionsrennen: Spielberg in M?nchen im richtigen Film?

Der Weilerswister Trainer Christian von der Recke (unser Foto)sorgte am vergangenen Wochenende mit zwei zweiten Plätzen seiner Starter über die Hindernisse in Ascot für Aufsehen. Am kommenden Sonntag kann er wieder auf heimischem Terrain einen wichtigen Treffer landen, wenn sein Zweijähriger Spielberg das 13. Münchener Auktionsrennen, Nationales Listenrennen über die Meile, unter Stalljockey Warren O'Connor bestreiten wird.

Schafft es Sandbahn-Oldie Upper King beim 2. Versuch?

Zehn Rennen stehen am Samstag am Hessentor zum Presserenntag auf dem Programm. Championtrainer Andreas Schütz und sein Stalljockey Andrasch Starke sind mit einigen Chancen auf der Allwetterbahn dabei. Beste Aussichten genießt sicher Margot Herberts vierjähriger Hengst El Royal im zweiten Trial zum Sandbahn Classic, das über 1900 Meter führt und mit 4.100 Euso dotiert ist.

Zur?ck beim Ex-Champion: 'Perle Tirols' bei Hans Hiller

Sie war vor Jahren schon eine Bereiche-rung des Turf-Geschehens in Nordrhein-Westfalen, wurde von Fans die 'Perle Tirols' genannt. Diese dürfen sich jetzt wieder freuen, denn in Kürze wird sie wieder in diese Region zurückkehren, wird München verlassen, wo sie zuletzt aktiv war: Gerlinde Mühlbichler. Bei Hans Walter Hiller (unser Foto) in Issum wird die gebürtige Tirolerin wieder in den Sattel steigen, wird schon auf der Sandbahn ihre Chancen für den Ex-Champion bekommen.

Langersehnte Einigung: TV-Bilder in Buchmacherl?den

Der Bilderstreit, er beherrschte in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder die Schlagzeilen. Und auch vor dem nächsten Winter musste man damit rechnen, dass die Bildschirme teilweise dunkel bleiben würden, doch jetzt kommt eine erfreuliche Nachricht: Das Direktorium und der Deutsche Buchmacher-Verband, sie sollen sich geeinigt haben. Auch wenn von Buchmacherseite betont wird, dass die Verträge noch nicht unterschrieben sind.

Im Folgenden veröffentlichen wir eine offizielle Stellungnahme des Direktoriums:

Der Ellenbogen-Check: Drei Monate Sperre f?r J.D.Hillis

Zahlreiche deutsche Jockeys sind derzeit gesundheitlich bedingt außer Gefecht, nun kommt noch eine weitere schlechte Nachricht, doch hat sie ganz andere Gründe: John David Hillis muss aussetzen, doch bedingt durch eigenes Verschulden. Der Stalljockey von Erich Pils, er wurde nun wegen vorsätzlicher Behinderung für drei Monate bis am 31. Januar gesperrt. Zu diesem Urteil kam am Dienstagnachmittag die Berufungsverhandlung beim Renngericht in Weidenpesch.

Calcio: Erst einmal werden die Hausaufgaben gemacht

Das hätte sich Mario Hofer zu Beginn der Saison 2002 sicherlich nicht träumen lassen, nämlich, dass er das Rennjahr erstmals als Champion der Trainer von Hindernispferden beenden würde. Einundzwanzig Siege stehen derzeit für den Krefelder zu Buche, der nächste Treffer soll am Samstag durch den in diesem Metier noch unge-schlagenen Calcio unter Peter Gehm in Mailand folgen.

Vor rosiger Zukunft: White Rose schockt die Franzosen

Die Herausforderung war enorm, aber der Lohn umso größer: Der 'Neu-Köl-ner' Andreas Trybuhl schickte Stall Primeros White Rose am Dienstag in den Prix Miesque nach Maisons-Laf-fitte, ein über 1400 Meter führendes Gruppe III-Rennen auf der Geraden Bahn ín Maisons-Laf-fitte. 66.000 Euro gab es zu verdienen, allein 33.000 Euro kassierte die Siegerin auf dem Pariser Kurs.

Hong Kong ruft: Der Suborics?-Flugplan ist noch geheim

Egal ob Peter Schiergen, Andreas Schütz oder Mario Hofer, um nur einige zu nen-nen - in diesen Wochen steigt Andreas Suborics (Foto) für die ver-schiedensten Top-Quartiere in den Sattel. Wer auch immer einen chancen-reichen Starter hat, engagiert 'Subi', will sich die Dienste des neuen Ullmann- und Schlenderhan-Privatjockeys sichern.

Abschied auf Raten: Caitanos Pr?paration f?r Russland

Er hat schon weitere Wege zurückgelegt als nach Hannover-Langenhagen, vom Globetrotter Caitano ist die Rede. Mittlerweile ist er auf seinem Weg ins Gestüt Wolgograd in Hannover angekommnen, wo Wilhelm Giedt den Ausnahmekönner abtrainiert und für seine vorerst letzte Reise präpariert.

Laveron vor Karriere-Aus? Die Zukunft des H?rden-Stars

Was die Experten schon immer gesagt hatten, und an deren Meinung auch die kürzliche Niederlage nichts geändert hatte, fand am Sonntag in Auteuil, dem schwierigsten Hürdenkurs in Europa, erneute Bestätigung. Der siebenjährige Laveron steht nach seinem Sieg im Prix d'Automne an der Spitze der europäischen Hürdler.

Er gewann die über 4800 Meter führende und mit 245.000 Euro dotierte Prüfung in überlegener Manier für Trainer Francois Doumen (Foto). Der Zielrichter notierte zwar nur eine Länge Vorsprung, doch ging der Königsstuhl-Sohn ganz überlegen.

Kein Orkan, aber Luftzug: Muskatsturm Vierter in Nantes

Die Gastspiele von Mario Ho-fer, sie waren in den vergan-genen Wochen gleich serien-weise von Erfolg gekrönt. Wo auch immer der Wahl-Krefel-der seine Pferde anspannte, sie liefen wie die Feuerwehr, gewannen Pfüngen auch jen-seits der Grenzen. Am Montagnachmittag versuchte es Hofer im französischen Nantes.

Er beorderte den frischen Ausgleich I-Sieger Muskatsturm (unser Foto) auf passend schwerem Boden in den Grand Prix de la Ville de Nantes, ein mit 60.000 Euro ausgestattetes Listenrennen über 2400 Meter.

Der gr. Trybuhl-Traum: White Rose-Coup in Frankreich?

Große Hoffnungen hegt man am Kölner Stall von Andreas Trybuhl. Grund dafür ist die zweijährige Stute White Rose des Stalles Primero, die im Preis der Winterkönigin als Dritte erstmals so richtig auf sich aufnmerksam machen konnte. Am Dienstag wagt man aus dem Weidenpescher Park nun einen Abstecher nach Frankreich, wo Maisons-Laffitte die Anlaufstation sein wird.

Noch massenhaft Ladies f?r die K?lner Stuten-Meile

17 Stuten sind am Montag noch für die Kölner Stuten-Meile, die am Sonntag im Weidenpescher Park entschieden wird und der Sie-gerin 30.000 Euro bereithält, stehengeblieben. Viele Chancen also für das Lis-tenrennen, in dem wieder einmal Andreas Schütz am Ende gut lachen haben könnte.

Seine Vertreterin Rosengeste (unser Foto), die in den blauen Farben des Gestüt Wittekindshof läuft, war zuletzt auf italienischem Gruppe III-Parkett nur drei Stuten aus England unterlegen, konnte ihrerseits aber die Kazzia-Schwester Kimbajar bei ihrem finalen Lebensstart schlagen.

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