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Chantilly: Bateel und Ribchester Gr. I-Sieger

James Doyle
James Doyle

Neben den Arc-Trials Prix Niel und Prix Foy, die beide zur Gruppe II zählen, standen am Sonntag in Chantilly mit dem Prix Vermeille für die dreijährigen und älteren Stuten, und dem Prix du Moulin de Longchamp für die Meiler auch noch zwei Gruppe I-Rennen auf dem Programm.

In dem Stutenrennen, über 2400 Meter führend, und mit 350.000 Euro dotiert, gab es keine klare Favoritin, am kürzesten notierte am Toto John Gosdens Fünfjährige Journey, die von Frankie Dettori geritten wurde, und als 51:10-Chance ins Rennen ging. Die Dubawi-Tochter lief auch ein gutes Rennen, und hatte lange alle Chancen, musste sich dann aber doch mit dem zweiten Platz begnügen.

Stärker als der Gast aus England war die von Francis-Henri Graffard trainierte Bateel. Die ebenfalls von Dubawi stammende Fünfjährige setzte sich unter Champion Pierre-Charles Boudot zur Quote von 63:10 mit zweieinhalb Längen Vorsprung durch. Platz drei ging an die Wertheimer-Stute Left Hand, die im vergangenen Jahr die Siegerin im Prix Vermeille war. Für Bateel war es nach Siegen in den Pinnacle Stakes in Haydock, und dem Prix de Pomone in Deauville der dritte Gruppe-Erfolg in Serie, und gleichzeitig ihr erster Gruppe I-Treffer.

Gruppe I-Treffer sammelt dagegen der von Richard Fahey für Godolphin trainierte Ribchester wie andere Briefmarken. Und nach seiner letzten Niederlage in den Sussex Stakes in Goodwood kehrte der vierjährige Iffraaj-Sohn im mit 450.000 Euro dotierten Prix du Moulin de Longchamp auf die Siegerstraße zurück. Unter James Doyle bezwang der Hengst als 16:10-Favorit den von Jean-Claude Rouget für Hamdan Al Maktoum trainierten Taareef. Eine dreiviertel Länge Vorsprung hatte der Favorit aus England vor dem Zweiten. Dreieinhalb Längen zurückk belegte mit Massaat ein weiteres Hamdan-Pferd den dritten Platz. Die Ammerländerin Lady Frankel kam als Siebte, und damit Letzte über die Linie.

 

 

(10.09.2017)