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Wer erklimmt den ersten "Everest"?

Nachdem in diesem Jahr in den USA erstmals der mit zwölf Millionen Dollar dotierte Pegasus World Cup entschieden wurde, haben auch die Australier nachgezogen und mit dem The Everest ein Millionen-Rennen nach gleichem Schema auf die Beine gestellt.

Im Stile des Pegasus World Cup ist dieses Rennen auch ein Einladungsrennen, das heißt, man kann sich als Besitzer einkaufen. The Everest (1200 Meter) ist mit zehn Millionen australischen Dollar dotiert und damit das wertvollste Turf-Rennen der Welt. Zwölf Pferde werden laufen. Favorisiert ist bei den Buchmachern eine Stute. Nein, es ist nicht Winx. Es ist die von Gary Portelli trainierte Manhattan Rain-Tochter She Will Reign, die zuletzt auf der Rennbahn Moonee Valley mit den Charter Keck Cramer Moir Stakes schon ihr zweites Gruppe I-Rennen in Serie gewinnen konnte. Vega Magic ist dem Wettmarkt nach ihr größter Konkurrent. Der Lope de Vega-Sohn kommt ebenfalls mit sehr guten Formen an den Start des Millionen-Rennens. Seine letzten drei Aufgaben konnte er gewinnen. Darunter auch das Darley Goodwood der Gruppe I. Seinen Aufgalopp zum The Everest löste er zuletzt auf Handicap-Ebene ohne Schwierigkeiten.

Nicht zu unterschätzen ist der Wallach Chautauqua, der in diesem Jahr die zur Gruppe I zählenden T J Smith Stakes gewinnen konnte und danach lange als Favorit für The Everest gehandelt wurde. Doch zuletzt zeigte die Formkurve des Encosta De Lago-Sohn etwas nach unten, aber am Samstag kann er seine letzten Formen mit einem Schlag korrigieren. Weitere Pferde mit Chancen sind Redzel, Redkirk Warrior und Deploy und English. Für die auch in Deutschland bestens bekannten Farben von Australian Bloodstock tritt Brave Smash an, jedoch gilt der japanisch gezogene Tosen Phantom-Sohn nur als Außenseiter an.

(12.10.2017)