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Euro-Dreierwette in der "Vase"

Highland Reel siegt sicher vor Flintshire
Highland Reel siegt sicher vor Flintshire

Was für ein Erfolg in der zur Gruppe I zählenden Hong Kong Vase (16.500.000 HKD) für die Europäer. Am Ende der 2400 Meter von Sha Tin stand eine nicht unerwartet rein irisch-französische Dreierwette. Angeführt wurde diese jedoch nicht von Andre Fabres 25:10-Favoriten und Vorjahressieger Flintshire, sondern von Aidan O’Briens dreijährigem Highland Reel (43:19), der den Arc-Zweiten und Alain de Royer-Dupres Dariyan auf die Plätze verwies.

Dabei erwischte Ryan Moore auf dem späteren Sieger, einem Galileo-Sohn aus dem Besitz von Smith, Magnier und Tabor, einen sehr guten Start und setzte sich gleich an die Spitze, während sich Flintshire (Vincent Cheminaud) erst einmal um Rang vier einordnete, zwei Plätze vor Aga Khans Dariyan (Christophe Soumillon). Gut 1200 Meter vor dem Ziel versuchte dann John Moores Außenseiter Harbour Master alle zu überraschen, als er mit großen Schritten nach vorne stürmte. Dieser hatte dann 300 Meter vor dem Ziel ausgespielt, als Highland Reel gemeinsam mit Flintshire groß auftrat und die nun das Heft des Handelns übernahmen. 60 Meter vor dem Pfosten war dann auch Flintshires Widerstand gebrochen.

„Er hat es heute ganz einfach aussehen lassen. Er hat sich zu einem wirklich sehr guten Pferd entwickelt“, sagte Siegreiter Ryan Moore nach dem Rennen. „Wir müssen uns für gar nichts entschuldigen. Flintshire ist ein sehr gutes Rennen gelaufen“, zeigte sich auch Khalid Abdullahs Racing-Manager Teddy Grimthorpe zufrieden.

Eine halbe Stunde nach der „Vase“ gab es auch im Hong Kong Sprint (18.000.000 HKD) über 1200 Meter der Gruppe I eine Favoritenniederlage, als sich der von Anthony Cruz trainierte vierjährige Dandy Man-Sohn Peniaphobia als 45:10-Chance unter Joao Moreira gegen den heißen 18:10-Favoriten Gold-Fun durchsetzen konnte. Dritter wurde Not Listenin'tome. Start-Ziel setzte sich der Dandy Man-Sohn dabei durch. Der Favorit der Prüfung kam zwar im Einlauf noch mächtig auf Touren, aber letztlich nicht mehr an Peniaphobia heran.

(13.12.2015)