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Europäer auf den kurzen Distanzen chancenlos

Der Vorjahressieger Flintshire musste sich 2016 in der Hong Kong Vase mit dem Ehrenplatz begnügen

Die Longines International Races 2015 in Hong Kong sind schon wieder Geschichte und brachten am vergangenen Sonntag zum wiederholten Male eine bittere Erkenntnis für die Europäer.

Gerade in den bei Höllentempo gelaufenen Prüfungen auf den kürzeren Distanzen sind die Vertreter des alten Kontinents zumindest um diese späte Jahreszeit chancenlos.

Die asiatischen Wetter dürften dies längst erkannt haben, denn es war gewiss nicht nur Lokal-Patriotismus, wenn sie in der Hong Kong Mile ihr Meiler-As Able Friend, obwohl er morgens lahm ging, mit 17:10 auf den klaren Favoriten-Sockel hievten und Andre Fabres gestandene Gruppe I-Siegerin Esoterique 350:10 abging.

Dagegen zeigten die Eventual-Quoten von Flintshire (25:10) und dem Sieger Highland Reel (42:10) in der Hong Kong Vase über 2400 Meter, dass die Hong Kong-Zocker wissen, dass die Steherrennen für heimische Interessen eher ungeeignet sind.

(14.12.2015)