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Favoriten patzen in den Auteuil-Highlights

Nicky Henderson
Nicky Henderson

Noch einmal ein ganz großer Renntag stand am Sonntag in Auteuil an, denn in der französischen Hindernis-Hochburg in Paris wurden nicht weniger als vier Grupperennen, davon zwei auf höchstem Level ausgetragen. In den beiden Highlights, der Grande Course de Haies d'Auteuil (5100 m, 370.000 Euro) und dem Prix Prix Alain du Breil - Course de Haies d'Ete des 4Ans (3900 m, 270.000 Euro) patzten dabei die Favoriten.

So wurde der von Guy Cherel für Magalen Bryant trainierte Blue Dragon in erstgenannter Prüfung nach langer Führung angehalten, als er geschlagen war. Hier gab es einen Endkampf zweier Pferde aus dem Besitz von Simon Munir, für den sich schließlich der von Nicky Henderson trainierte, und von Daryl Jacon gerittene L'Ammi Serge gegen Francois Nicolles Alex de Larredya durchsetzte.

Eineinhalb Längen Vorsprung hatte der als 68:10-Chance gestartete Wallach, ein siebenjähriger King's Theatre-Sohn, auf der Linie vor dem Zweiten. Bis zu Willie Mullins' Shaneshill, der sich noch auf den dritten Platz raufte, waren es dann schon zehn Längen.

Im Prix Alain du Breil sah dabei lange alles nach einem Sieg der 13:10-Favoritin de Bon Coeur aus. Mit der zuvor bei sechs Starts ungeschlagenen Vision d'Etat-Tochter aus dem Quartier von Francois Nicolle hatte Champion James Reveley früh das Kommando übernommen, und in der Zielgeraden lag sie gutgehend auch deutlich in Front, als sie am vorletzten Sprung einen Fehler machte, und zu Fall kam.

Dadurch war der Weg frei für Guillaume Macaires Prince Ali (68:10), ebenfalls im Besitz von Simon Munir stehend. Unter Kevin Nabet verwies der von Kapgarde stammende Wallach den von Willie Mullins aufgebotenen Bapaume mit einer halben Länge Vorsprung auf den zweiten Rang. Dritter wurde viereinhalb Längen zurück mit Dandy Mag das zweite Mullins-Pferd.

Den Prix Aguado (Gr.III, 3500 m, 130.000 Euro) für die Dreijährigen gewann der von Guillaume Macaire trainierte, und von Kevin Nabet gerittene Tunis. Der Hengst, der als 22:10-Favorit mit zwei Längen Vorsprung erfolgreich war, ist ein Sohn von Estejo, der unter Regie von Ralf Rohne zum Gruppe I-Sieger in Italien wurde.

(11.06.2017)