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"Werde ihn nicht Sir Anthony nennen"

Keine Förmlichkeiten: Ruby Walsh
Keine Förmlichkeiten: Ruby Walsh

Tony McCoy wird von der Queen zum Ritter geschlagen und ausgerechnet einer seiner besten Freunde verweigert ihm die Gefolgschaft.

Nicht ganz. Doch McCoys Aufnahme in den Ritterstand wird nicht dafür sorgen, dass in Ruby Walsh auch mit Sir anredet. „Er hat den Titel mehr als verdient, aber ich glaube nicht, dass ich ihn nun Sir Anthony nennen werde“, so Ruby Walsh. „Möglich aber, dass ich seine Frau nun Lady Chanelle rufe", scherzt Walsh.

Tony McCoy ist keineswegs der erste Mann aus dem Rennsport dem die große Ehre des Ritterschlags zu Teil wird. Sir Gordon Richards (1953),  Sir Henry Cecil (2011), Sir Noel Murless (1977), Sir John Crocker Bulteel (1955), Sir Cecil Boyd-Rochfort (1968), Sir Peter O’Sullevan (1997), Sir Jack Jarvis (1967), Sir Michael Stoute (1998), Sir Patrick Hogan (2000), Sir Peregrine Cavendish (2009) sind weitere Namen, die von der Queen in den Adelsstand erhoben wurden. Sir Mark Prescott ist dagegen ein geborener Adliger.

(02.01.2016)