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Pardubitz-Sieger Nikas unter Dopingverdacht

Nikas (Mitte) gewann mit Marek Stromsky nach hartem Kampf die Velka Pardubicka

Der von Stanislav Popelka trainierte Nikas, Sieger in der diesjährigen weltberühmten Velka Pardubicka, steht im Verdacht in Pardubitz gedopt gewesen zu sein.

Nach einer entsprechenden Stellungnahme des Präsidenten des tschechischen Jockey Clubs wurden 2015 verstärkte Kontrollen einer Antidoping-Kommission durchgeführt. Darunter auch beim zweitätigen Meeting in Pardubitz am 10. und 11. Oktober. Die Proben wurden an ein autorisiertes Labor nach Köln in die Deutsche Sporthochschule geschickt. Drei Proben waren positiv, darunter auch die von Nikas von Trainer Stanislav Popelka, der nun um eine B-Probe-Analyse bat.

Die Velka Pardubicka auf dem Rennplatz Pardubice feierte in diesem Jahr mit der 125.Austragung ein Jubiläum und damit verbunden war in der Zeit von 8 Minuten und 55 Sekunden auch das schnellste Rennen in der Geschichte des wichtigsten Pferderennens in Tschechien, das mit fünf Millionen Kronen (rund 185.000 Euro) dotiert und über 6900 Meter führt.

Beim dreizehnten Versuch in der neben dem Grand National von Aintree berühmtesten und vermutlich auch schwersten Steeplechase Europas konnte sich erstmals der 41-jährige Marek Stromsky mit dem zehnjährigen 210:10-Außenseiter Nikas, trainiert von Stanislav Popelka, in die Siegerliste eintragen. Im Finish hielt er mit fast vier Längen Vorsprung Ribelino, einen weiteren Außenseiter, deutlich in Schach.

 

(28.11.2015)