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Permian wird für Epsom nachgenannt

Permians Trainer Mark Johnston
Permians Trainer Mark Johnston

„Er war für die Dante Stakes nachgenannt, also es gibt nach dem Erfolg keinen Grund ihn für Epsom nicht nach zu nennen“.

Permians Trainer Mark Johnston brachte es auf den Punkt und der Sohn von Sheikh Mohammed Al Maktoum, Sheikh Hamdan bin Mohammed Al Maktoum, wird die Nachnennungsgebühr von 85.000 Pfund für seinen Teofilo-Sohn gewiss aufbringen können.

Aber die Familie von Sheikh Mohammed scheint ohnehin gut gerüstet für das Investec Epsom Derby am ersten Juni Samstag (Zum Langzeitmarkt). Der Zweite aus den „Dante“, Godolphins  Dubawi-Sohn Benbatl, zeigte wie der Sieger eine klasse Vorstellung und auch der Fünfte, der aus der Zucht der Stiftung Gestüt Fährhof stammende Wolf Country, der lange für die zügige Pace verantwortlich war, verkaufte sich sehr teuer. Sheikh Mohammeds Berater John Ferguson sagte jedenfalls nach dem Derby Trial in York gegenüber der Presse, dass es sehr wahrscheinlich wäre, dass Permian, Benbatl und Wolf Country in Epsom starten würden.

Allerdings wird sich der „Blauen Flotte“ die mächtige Armada von Aidan O’Brien in den Weg stellen. Sieben Trial-Sieger und den 2000 Guineas-Helden Churchill möchte O’Brien voraussichtlich ins Derby schicken. Die Trial-Sieger könnten unter Umständen bis zur Meile einen idealen Rennverlauf für Churchill sichern. Da es aber mit Sir Michael Stoutes Dante-Dritten Crystal Ocean, Joseph O’Briens Gruppe II-Vierten aus den Dante Stakes, Rekindling, und John Gosdens für die Dante gestrichenen Permian-Bezwinger Cracksman noch zusätzliche aussichtsreiche Derby-Aspiranten gibt, bleibt das diesjährige Investec Epsom Derby definitiv eine sehr offene Angelegenheit.

(19.05.2017)