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PMU: das internationale Geschäft blüht

Am Mittwoch gab der staatliche Wettanbieter PMU seine Zahlen des abgelaufenen Jahres bekannt. Demnach verzeichnete das Unternehmen in Frankreich einen Rückgang im Gesamtumsatz von 1,8 Prozent. Insgesamt setzte die PMU mit ihren Gaming-Marken Rennsport, Sportwetten und Poker 9,79 Milliarden Euro um. Die Bruttomarge der PMU belief sich 2015 2,4 Milliarden. Hier ist der Umsatz um zwei Prozent zurückgegangen, doch verwies PMU-Präsident Xavier Hurstel auf verbesserte Ergebnisse in den letzten beiden Quartalen.

„Trotz eines wirtschaftlich sehr unruhigen Jahres, konnten wir den Rückgang einbremsen“, sagte Xavier Hurstel. „Nach einem schwierigen Start ins Jahr 2015 haben wir einige betriebliche Veränderungen vorgenommen. Am Ende haben wir die Prognosen für das Jahr erreicht.“

Der erneute Rückgang im Wettumsatz in Frankreich konnte zum Teil durch die Erweiterung internationaler Einnahmequellen ausgeglichen werden. So hält die PMU etwa die Mehrheit an German Tote, ist in Brasilien vertreten und auch in China ist man am Aufbau des dortigen Rennsports beteiligt.

Im internationalen Geschäft konnte man den Umsatz im vergangenen Jahr um satte elf Prozent steigern. In den letzten vier Jahren verzeichnete man sogar eine Vervierfachung des internationalen Umsatzes. Deutliche Umsatzsteigerungen konnte man vor allem in den sogenannten Common Pools (Niederlande + 43 %, Finnland + 62 %, Schweden + 57 % und Schweiz + 15 %) erreichen.

 

(13.01.2016)